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Modekonzern H&M lässt sich von Whistleblower Christopher Wylie beraten

Christopher Wylie, der Whistleblower hinter dem Facebook-Datenskandal, ist neuer Berater bei H&M. Seit Dezember arbeitet er als Research Director bei der Modekette.
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Wylies Arbeit fokussiere sich darauf, der H&M-Gruppe dabei zu helfen, ihre Fähigkeiten bei der Verbraucher-, Produkt- und Marktanalyse zu verbessern. Quelle: Reuters
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Wylies Arbeit fokussiere sich darauf, der H&M-Gruppe dabei zu helfen, ihre Fähigkeiten bei der Verbraucher-, Produkt- und Marktanalyse zu verbessern.

(Foto: Reuters)

StockholmH&M hat den Whisteblower hinter dem Datenskandal bei Facebook, Christopher Wylie, als Berater angeworben. Seit Dezember arbeite Wylie für das Unternehmen als sogenannter Research Director, teilte der schwedische Modekonzern am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit.

Seine Arbeit fokussiere sich darauf, der H&M-Gruppe dabei zu helfen, ihre Fähigkeiten bei der Verbraucher-, Produkt- und Marktanalyse zu verbessern. Außerdem unterstütze er die Arbeit der Gruppe an nachhaltigen und ethischen Formen der Künstlichen Intelligenz.

Wylie ist ein früherer Mitarbeiter der inzwischen aufgelösten Firma Cambridge Analytica, die im Zentrum des Facebook-Datenskandals stand. Sie soll systematisch und millionenfach Nutzerdaten abgegriffen und für gezielte Wahlwerbung benutzt haben, die unter anderem die US-Wahl 2016 beeinflusst haben soll. Der Kanadier Wylie hatte den Fall 2018 als Informant enthüllt. Zunächst hatte die schwedische Zeitung „Dagens Nyheter“ über seine Zusammenarbeit mit H&M berichtet.

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  • dpa
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