Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Möbelbranche Deutsche Hersteller haben zu kämpfen

Der Möbelmarkt ist umkämpft, sodass die Umsätze der deutschen Möbelindustrie langsamer steigen als im Vorjahr. Das liegt auch daran, dass ein früher beliebtes Möbelstück aus den deutschen Wohnzimmern verschwindet.
29.08.2016 - 14:55 Uhr
Angesichts der zunehmenden Globalisierung des Möbelmarkts wird es für die deutschen Produzenten schwieriger, ihre Preise durchzusetzen. Quelle: dpa
Schwere Zeiten für Möbelhersteller

Angesichts der zunehmenden Globalisierung des Möbelmarkts wird es für die deutschen Produzenten schwieriger, ihre Preise durchzusetzen.

(Foto: dpa)

Köln Überkapazitäten, langsameres Wachstum und harte Konkurrenz: Die deutsche Möbelindustrie hat trotz steigender Umsätze zu kämpfen. „Die Produktion von Möbeln wird immer schwieriger und stellt uns vor große Herausforderungen“, sagte der Präsident des Verbandes des Deutschen Möbelindustrie, Axel Schramm, am Montag.

Zwar habe die anhaltend hohe Nachfrage nach Küchenmöbeln im ersten Halbjahr für ein Umsatzplus bei der deutschen Möbelindustrie um 4,9 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro gesorgt. Für das Gesamtjahr rechne die Branche jedoch nur noch mit einem Umsatzzuwachs um 3,5 Prozent, nach einem Plus um 6,2 Prozent im Vorjahr, sagte Schramm.

Auch 2016 haben laut Schramm wieder eine Reihe traditionsreicher Möbelunternehmen Insolvenz angemeldet. Mit einer Kapazitätsauslastung von 87,4 Prozent leide die Branche zudem unter Überkapazitäten. So habe etwa die schwindende Beliebtheit der Schrankwand in deutschen Wohnzimmern dazu beigetragen, dass weniger Holz verarbeitet werde.

Angesichts der zunehmenden Globalisierung des Möbelmarkts werde es für die deutschen Produzenten schwieriger, ihre Preise durchzusetzen. Trotz der Lage sei es in Deutschland jedoch auch zu Neugründungen von Möbelherstellern gekommen, so dass die Gesamtzahl der Betriebe mit rund 500 Unternehmen unverändert geblieben sei. Die Zahl der Beschäftigten stieg sogar leicht um 0,6 Prozent auf 84.014.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%