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Möbelindustrie XXXLutz kauft Hälfte von deutschem Möbeldiscounter Roller

Die österreichische Gruppe erwirbt jeweils 50 Prozent der Anteile an Roller und an tejo/Schulenburg. Die Wettbewerbshüter müssen dem Deal noch zustimmen.
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Die Österreicher beteiligen sich an den 130 Roller-Märkten in Deutschland und Luxemburg, an den acht Schulenburg-Einrichtungszentren sowie den 20 Möbeldiscounter-Märkten SB Lagerkauf. Quelle: XXXLutz
XXXLutz

Die Österreicher beteiligen sich an den 130 Roller-Märkten in Deutschland und Luxemburg, an den acht Schulenburg-Einrichtungszentren sowie den 20 Möbeldiscounter-Märkten SB Lagerkauf.

(Foto: XXXLutz)

Wels Die österreichische Möbelkette XXXLutz stärkt ihre Position auf dem deutschen Markt mit einer Beteiligung am Möbeldiscounter Roller sowie am Unternehmen tejo/Schulenburg. Die XXXLutz-Gruppe erwerbe jeweils 50 Prozent der Anteile der deutschen Firmen, erklärte der Konzern am Dienstag.

Eine entsprechende strategische Partnerschaft sei unterzeichnet. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Der Deal steht noch unter Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden. Beide Möbelfirmen sollen weiter unabhängig voneinander aktiv sein und im Wettbewerb zueinanderstehen, hieß es.

XXXLutz beteiligt sich an den 130 Roller-Märkten in Deutschland und Luxemburg, an den acht Schulenburg-Einrichtungszentren sowie den 20 Möbeldiscounter-Märkten SB Lagerkauf. Der Gesamtumsatz von Roller und tejo/Schulenburg betrug zuletzt 1,4 Milliarden Euro. „Gemeinsame Zielsetzung ist es, sichere Zukunftsperspektiven zu schaffen und Arbeitsplätze als starker Verbund mit internationalen Wachstumschancen langfristig zu erhalten“, sagte Alois Kobler, verantwortlicher Geschäftsführer XXXLutz Deutschland. Das neue Bündnis gilt als strategische Maßnahme im Kampf um Marktanteile mit dem schwedischen Ikea-Konzern.

Die XXXLutz Unternehmensgruppe betreibt über 280 Einrichtungshäuser in zwölf europäischen Ländern und beschäftigt mehr als 22.000 Mitarbeiter. In Deutschland hat der Konzern 48 XXXLutz Einrichtungshäuser und 42 Mömax-Trend-Mitnahmemärkte. Mit einem Jahresumsatz von mehr als 4,4 Milliarden Euro ist die Gruppe einer der größten Möbelhändler der Welt.

Mehr: Jahrelang war der Möbelkonzern Steinhoff erfolgreich, nun ist er existenziell bedroht. Der neue Vorstand räumt auf, doch eine Klagewelle von Anlegern gefährdet die Zukunft.

  • dpa
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