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Møller-Mærsk Ölpreis belastet den Container-Riesen

Der gestiegene Ölpreis hat für einen durchwachsenen Jahresstart bei Møller-Mærsk gesorgt. Dennoch konnte die weltgrößte Reederei den Nettogewinn um 13 Prozent steigern. Die Erwartungen wurden aber verfehlt.
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In der Schifffahrtssparte machte das Unternehmen in den ersten drei Monate einen Verlust von 66 Millionen Dollar. Quelle: dpa
Moeller-Maersk

In der Schifffahrtssparte machte das Unternehmen in den ersten drei Monate einen Verlust von 66 Millionen Dollar.

(Foto: dpa)

Kopenhagen Die weltgrößte Reederei A.P. Møller-Mærsk hat einen durchwachsenen Jahresstart hingelegt. Dabei bedeutete vor allem der gestiegene Ölpreis Licht und Schatten für den Konkurrenten von Hapag-Lloyd. Während die Energiesparte durch höhere Einnahmen davon profitierte, war er für die Container-Sparte neben den sinkenden Frachtpreisen wegen höherer Treibstoffkosten eine Belastung.

Der Nettogewinn legte in den ersten drei Monaten des Jahres um 13 Prozent auf 253 Millionen Dollar zu und übertraf damit die Prognosen, wie der dänische Konzern am Donnerstag mitteilte. Operativ verfehlte das Ergebnis aber mit 1,71 Milliarden Dollar die Erwartungen.

Das sind die größten Reedereien der Welt
Platz 10: Hamburg Süd Group
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Ein Unternehmen mit Tradition: Seit ihrer Gründung 1871 hat sich die Hamburg Süd von einer konventionellen Reederei zu einer international operierenden Transport-Logistik-Organisation entwickelt. Im März 2016 übernahm sie den chilenischen Konkurrenten CCNI. Im März 2017 hat der Oetker-Konzern – zu dem Hamburg Süd gehört – die Reederei an den Konkurrenten Maersk verkauft. Die Flotte der Hamburg Süd umfasst 105 Schiffe, die eine Containerkapazität von insgesamt 564.000 Stück haben.

Quelle: Alphaliner

(Foto: dpa)
Platz 9: Mitsui O.S.K. Lines
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Die Japaner sind zurück in der Top Ten. Mit der MOL Triumph hat die Reederei aus Tokio nicht nur das größte Containerschiff der Welt ist der Flotte, sondern konnte auf 79 sagenhafte 569.000 Container transportieren.

(Foto: Reuters)
Platz 8: Yang Ming Marine Transport Corp.
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Im Jahr 1972 in Taiwan gegründet, besitzt Yang Ming eigene und in Kooperation betriebene Containerterminals in den USA, Belgien, den Niederlanden sowie in Taiwan. Die Schiffsflotte besteht aus 95 Schiffen und umfasst eine maximale Kapazität von 580.000 Containern. Doch die Reederei leidet unter der schwächelnden Konjunktur in China. Eine Großallianz, die 2017 mit der deutschen Hapag-Lloyd und vier weiteren asiatischen Reedereien startet, soll helfen.

(Foto: Imago)
Platz 7: OOCL
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Die Orient Overseas Container Line wurde 1947 in Shanghai durch den Unternehmer Tung Chao Yung gegründet. Auf der Flucht vor den Kommunisten siedelte Tung mit seinem 1949 nach Hongkong um. Zuletzt machte die asiatische Reederei den größten Sprung. Rund 672.000 Container kann das Unternehmen auf 98 Schiffen unterbringen. Von 1979 bis 1989 stand mit dem Öltanker Seawise Giant das bis heute größte jemals (nicht an einem Stück) gebaute Schiff im Dienst der Flotte.

(Foto: dpa)
Platz 6: Evergreen Line
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Die Reederei Evergreen stammt aus Taiwan. Mit ihren 194 Schiffen bedient das Unternehmen Linien in Osteuropa, nach Europa und zur US-Westküste und kann insgesamt 1,07 Millionen Standardcontainer unterbringen.

(Foto: picture alliance)
Platz 5: Hapag-Lloyd
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Mit 1,5 Millionen Containern hat aufgeholt: Unter dem Druck der schweren Schifffahrtskrise schloss sich die Reederei Hapag-Lloyd mit der arabischen Reederei United Arab Shipping Company (UASC) zusammen. Damit kommt die hamburgische Reederei, auf eine Flotte von 212 Schiffen. Zudem hat die neue Allianz mit den asiatischen Reedereien den Hamburgern eine gute Position auf den Weltmeeren verschafft.

(Foto: Reuters)
Platz 4: Cosco Container Lines
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Die China Ocean Shipping Company wurde in Europa bekannt, weil die Reederei in der Finanzkrise 50 Prozent der Anteile am Hafen in Piräus übernommen hat. In der Containerschifffahrt haben die Chinesen ihr weltweites Netz sukzessive ausgebaut. 1,82 Millionen Container kann das Unternehmen unterbringen. Die Flotte umfasst aktuell 331 Schiffe.

(Foto: AP)

Eine gestiegene Treibstoffrechnung brockte der Schifffahrtssparte einen Verlust von 66 Millionen Dollar ein. Der Energiesparte bescherte der höhere Ölpreis jedoch wieder schwarze Zahlen. In dem Bereich verdiente Maersk 328 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor war noch ein Verlust von 29 Millionen Dollar angefallen.

An seiner Prognose für das Gesamtjahr hielt Maersk fest. „Wir können mit dem ersten Quartal zwar nicht zufrieden sein, aber das Ergebnis ist wie erwartet ausgefallen“, sagte Konzernchef Sören Skou. Finanzvorstand Jakob Stausholm zeigte sich ebenfalls zuversichtlich für den weiteren Jahresverlauf. „Wir sind jetzt beruhigter als noch vor drei Monaten, das abliefern zu können, was wir versprochen haben.“

  • rtr
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