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Molkereigenossenschaft Deutsches Milchkontor erzielt geringeren Umsatz

Durch die niedrigen Milchpreise ist der Umsatz einer der größten Lebensmittellieferanten gesunken. Das Unternehmen strukturiert sich seit 2017 um.
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Zuletzt hat die größte deutsche Molkereigesellschaft den Babynahrungshersteller Alete erworben. Quelle: dpa
Deutsches Milchkontor

Zuletzt hat die größte deutsche Molkereigesellschaft den Babynahrungshersteller Alete erworben.

(Foto: dpa)

BremenBeim Milchverarbeiter Deutsches Milchkontor (DMK) ist der Umsatz zurückgegangen. 2018 setzte die größte deutsche Molkereigenossenschaft 5,6 Milliarden Euro um nach 5,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Auch der niedrige Milchpreise habe zu dem Rückgang beigetragen, sagte ein Firmensprecher am Donnerstag in Bremen. Zudem seien mehrere Hundert Millionen Kilo Milch weniger verarbeitet worden.

Das Ergebnis habe sich hingegen nach vorläufigen Zahlen leicht auf 30,6 Millionen Euro verbessert (2017: 29,6 Millionen Euro). Genaue Zahlen sollen bei der Vertreterversammlung Mitte Juni vorgelegt werden.

Geschäftsführer Ingo Müller sagte, die Neuausrichtung des Milchkontors zum kundenorientierten Lebensmittelhersteller seit 2017 liege im Plan. Es gehe um Margen, nicht um Mengen – also in erster Linie um eine höhere Effizienz im Betrieb. „Wir werden uns und unsere Marken weiter emotionalisieren“, sagte er. Darin liege eine Wettbewerbschance gegenüber der reinen Produktherstellung.

Von den sechs neugeordneten DMK-Geschäftsfeldern baut der Bereich Babynahrung ein großes Werk in Strückhausen (Niedersachsen) um und hat jüngst die Marke Alete übernommen. Die defizitäre Eis-Sparte werde 2019 in die Gewinnzone zurückkehren, erklärte Müller. Das Deutsche Milchkontor verarbeitet mit etwa 7.700 Mitarbeitern an 20 Standorten Milch und ist einer größten Lebensmittellieferanten in Deutschland.

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  • dpa
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