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Moritz Waldstein Dieser Mann will aus Leitungswasser ein Mineralgetränk machen

Mit seinem Start-up Mitte will der Berliner aus Leitungswasser ein Mineralgetränk machen. Geldgeber und Verbraucher zeigen sich interessiert.
30.08.2018 - 19:22 Uhr Kommentieren
An einer Vision mangelt es ihm nicht: Der 35-Jährige will Verpackungsmüll der Verbraucher einsparen. Quelle: Mitte
Moritz Waldstein

An einer Vision mangelt es ihm nicht: Der 35-Jährige will Verpackungsmüll der Verbraucher einsparen.

(Foto: Mitte)

Berlin Kein Gründer kommt ohne Vision aus. Und manche wollen darüber hinaus noch die Welt verbessern. So ist es bei Moritz Waldstein: Der 35-Jährige ist Mitgründer des Start-ups Mitte, das einfaches Leitungswasser in mineralisiertes Wasser verwandelt und damit die Welt ein klein wenig besser machen will. Das 2016 gegründete Start-up hat ein Destillationsverfahren entwickelt, das Schadstoffe aus Wasser herausfiltert und es zugleich mit Mineralien versetzt.

Der Kunde soll dafür zwischen Kartuschen mit unterschiedlichem Mineraliengehalt auswählen und sich mittels einer eigenen App informieren.

Der studierte Historiker und ehemalige Unternehmensberater Waldstein verweist darauf, dass die Industrie mit in Flaschen abgefülltem Wasser enorme Mengen von nicht abbaubarem Abfall verursache. Zugleich seien die „herkömmlichen Filtersysteme für den Haushalt oft unzureichend oder unwirksam“. Waldstein adressiert mit seinem Verfahren nicht nur den Trend zur gesunden Ernährung, sondern setzt auch auf Kunden, denen ein gutes Gewissen wichtig ist.

Die Industrie scheint Nachfrage zu erkennen: Danone Manifesto Ventures steckt nun gemeinsam mit Kärcher New Venture, der Beteiligungsgesellschaft des Hochdruckreiniger-Spezialisten Kärcher 10,6 Millionen US-Dollar in das Start-up. Damit will Waldstein die Produktion weiter aufbauen, um Mitte 2019 ausliefern zu können.

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