Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Münzen werden im Auftrag des Bundes geprägt Stichwort: Kleingeld

Rund neun Milliarden Kleinmünzen im Wert von einem, zwei und fünf Cent sind derzeit in Deutschland im Umlauf. Das sind pro Kopf der Bevölkerung 110 Münzen, hat die Bundesbank in Frankfurt ausgerechnet.

HB FRANKFURT/MAIN. Am häufigsten sind die kleinen Kupfermünzen im Wert von einem Cent: rund 3,9 Milliarden Stück stecken in den Portemonnaies der Bundesbürger. Daneben wurden etwa 2,7 Milliarden Zwei-Cent-Münzen sowie 2,3 Milliarden Fünf-Cent-Stücke geprägt und in den Umlauf gebracht.

Die derzeitige Münzknappheit wird laut Bundesbank bis Herbst behoben werden. Bis dahin sollen 1,3 Milliarden weitere Münzen in den Zahlungsverkehr einfließen.

Münzen werden im Gegensatz zu Geldscheinen im Auftrag des Bundes geprägt, nicht im Auftrag der Bundesbank. Der Schlagschatz, die Differenz zwischen Nennwert und Herstellungskosten, geht deshalb direkt in den Bundeshaushalt. Allerdings sind die Herstellungskosten der kleinen Münzen im Vergleich zum Nennwert überdurchschnittlich hoch und bringen keinen Gewinn. Anders sieht es bei den 10-, 20- und 50-Cent-Stücken aus.

Startseite