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Nach der Fusion Tui will Arbeitsplätze in der Konzernzentrale abbauen

Der Reise- und Schifffahrtskonzern TUI will nach der geplanten Fusion mit dem britischen Reiseveranstalter First Choice seine Konzernzentrale verkleinern und Arbeitsplätze abbauen.

HB HANNOVER. „Es wird Schnitte geben. Die Kostenstrukturen, die wir derzeit in der Zentrale haben, sind nicht durchzuhalten“, sagte TUI-Vorstandschef Michael Frenzel der „Welt am Sonntag“. Derzeit sind in der TUI-Holding noch rund 450 Mitarbeiter beschäftigt. Wie viele Beschäftigte gehen müssen, ist allerdings noch offen. „Wir rechnen noch. Eine genaue Zahl zu nennen wäre gegenüber den Mitarbeitern unfair“, sagte Frenzel laut Vorabbericht am Samstag. Die Konzernzentrale soll künftig vor allem noch die Finanzierung und übergreifende Managementaufgaben der Tochterunternehmen übernehmen. TUI hatte vor einer Woche beschlossen, weite Teile seiner Touristiksparte mit First Choice zur neuen Tochter TUI Travel zusammenzuschließen. An dieser künftig an der Londoner Börse notierten Tochter hält TUI 51 Prozent.

Einen Börsengang weiterer Unternehmensteile schloss Frenzel vorerst aus. Allerdings lasse die neue Struktur der TUI-Holding viele Optionen, sagte der TUI-Chef. Selbstverständlich müsse die TUI AG dem Markt auch in Zukunft beweisen, dass sie mit TUI Travel, der beim Konzern verbliebenen Hotelgesellschaften und der Schifffahrt eine Berechtigung habe und nicht die Einzelteile mehr wert seien als der Konzern als Ganzes, sagte Frenzel. In das operative Geschäft von TUI Travel will er sich nach eigener Auskunft nicht einmischen. „Meine Rolle als britischer Chairman liegt irgendwo zwischen der eines deutschen Aufsichtsratsvorsitzenden und eines Vorstands.“ Es gehe ihm nicht darum, „den Daumen drauf zu haben“ und den Vorstandsvorsitzenden Peter Long, der bisher First Choice führt, in die Schranken zu weisen. Long sei der beste Manager der Touristikbranche.

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