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Nach Ende der Autoproduktion Post nimmt Paketzentrum auf Bochumer Opel-Gelände in Betrieb

Auf dem ehemaligen Opel-Werksgelände in Bochum ist ein großes Paketzentrum der Deutschen Post entstanden. Im Weihnachtsgeschäft sollen dort rund 20.000 Sendungen in der Stunde sortiert werden.
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Post nimmt Paketzentrum auf Bochumer Opel-Gelände in Betrieb Quelle: dpa
Opel-Werksgelände in Bochum (Archivfoto)

Hier ist nach dem Ende der Autoproduktion ein großes Paketzentrum der Deutschen Post entstanden.

(Foto: dpa)

Bochum Fünf Jahre nach dem Ende der Autoproduktion bei Opel in Bochum hat die Deutsche Post auf dem ehemaligen Werksgelände ein großes Paketzentrum in Betrieb genommen. Es ist neben einer Sortieranlage in der Nähe von Frankfurt am Main das größte Paketzentrum des Marktführers in Deutschland.

Schon im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft sollen dort rund 20.000 Sendungen in der Stunde sortiert werden, wie die Deutsche Post DHL am Montag mitteilte. Im kommenden Jahr soll die Kapazität in Bochum auf bis zu 50.000 Sendungen pro Stunde steigen. Insgesamt soll es in dem Paketzentrum 600 Arbeitsplätze geben.

Opel hatte die Autoproduktion in Bochum im Dezember 2014 eingestellt, mehr als 3000 Menschen arbeiteten damals noch in dem Werk. Die Werkshallen sind inzwischen abgerissen, die Flächen werden mit öffentlichen Mitteln für eine neue Nutzung aufbereitet. Neben dem Paketzentrum sollen dort Forschungseinrichtungen und Produktionsbetriebe angesiedelt werden. Nach Angaben der dafür zuständigen Entwicklungsgesellschaft sind inzwischen für etwa 60 Prozent der Flächen neue Nutzer gefunden worden.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte, die Ansiedlung eines der leistungsfähigsten Paketzentren Europas stärke Nordrhein-Westfalen als führenden Logistikstandort.

Mehr: Das Bonner Logistikunternehmen konnte seinen Umsatz und Gewinn im dritten Quartal deutlich steigern – auch dank harten Einschnitten in der Paketsparte.

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  • dpa
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