Nach „Friederike“ Bahn will mehr Geld in Sturmsicherheit investieren

Wegen des Orkantiefs „Friederike“ stellte die Deutsche Bahn am Donnerstag bundesweite den Fernverkehr ein. Das Unternehmen möchte sich zukünftig besser vorbereitet wissen und plant neue Investitionen in seine Sturmsicherheit.
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Die Deutsche Bahn möchte unter anderem bis zu 150 neue Mitarbeiter einstellen. Quelle: dpa
Vegetationsmanagement

Die Deutsche Bahn möchte unter anderem bis zu 150 neue Mitarbeiter einstellen.

(Foto: dpa)

BerlinDie Bahn will nach der deutschlandweiten Einstellung des Fernverkehrs während des Orkantiefs „Friederike“ sturmsicherer werden. Für eine Ausweitung von Forstarbeiten entlang der Hauptstrecken werde das Unternehmen rund 25 Millionen Euro pro Jahr mehr in die Hand nehmen, kündigte eine Sprecherin am Sonntag an.

Die Aufstockung der Mittel von bisher 100 Millionen Euro auf 125 Millionen Euro pro Jahr sei zunächst für fünf Jahre vorgesehen. Darüber hinaus würden zusätzlich bis zu 150 neue Mitarbeiter für das Vegetationsmanagement der Bahn eingestellt, darunter auch Förster.

Der Fahrgastverband Pro Bahn hatte nach der Komplettsperrung unter anderem niedrigere Gewächse neben Bahnstrecken verlangt. Die Bahn hatte den Fernverkehr wegen des Orkans am Donnerstagnachmittag erstmals seit 2007 bundesweit eingestellt und die Hauptverbindungen bis zum Samstag nach und nach wieder freigegeben. Ein großes Problem waren umgestürzte Bäume, die auf Gleise gefallen waren. Am Sonntag rollten die Züge wieder auf allen Hauptstrecken, wie die Bahn mitteilte.

Der Tag nach „Friederike“: Bahn weiter eingeschränkt

  • dpa
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