Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nach gescheitertem Umbau Porzellan-Manufaktur Meissen macht trotz Millionen-Minus deutlich weniger Verlust

Der gescheiterte Umbau zum Luxuskonzern macht sich noch immer in den Zahlen bemerkbar. Bis 2021 sollen allerdings wieder schwarze Zahlen geschrieben werden.
Kommentieren
Die Manufaktur will sich wieder mehr auf ihre Kernkompetenz Porzellan konzentrieren. Quelle: dpa
Porzellanmanufaktur Meissen

Die Manufaktur will sich wieder mehr auf ihre Kernkompetenz Porzellan konzentrieren.

(Foto: dpa)

Meißen Die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen hat im Vorjahr erneut Verluste in Millionenhöhe verbucht. Das Geschäftsjahr 2017 habe man mit einem Fehlbetrag von 5,2 Millionen Euro bei einem Umsatz von knapp 36,5 Millionen Euro abgeschlossen, teilte das Unternehmen am Mittwoch auf Anfrage mit.

Zuvor hatten die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ und „Bild“ berichtet. Allerdings fielen die Verluste damit deutlich geringer aus als im Jahr zuvor. 2016 hatte die Manufaktur noch ein Minus von 17,4 Millionen Euro verbucht.

Nach dem gescheiterten Umbau zum Luxuskonzern unter ihrem früheren Geschäftsführer Christian Kurtzke hat die Manufaktur umgesteuert und will sich wieder auf ihre Kernkompetenz Porzellan konzentrieren. Das Ziel: Bis 2021 wieder schwarze Zahlen schreiben.

Dafür sollen unter anderem das Unternehmen internationaler aufgestellt, die Fertigung effizienter und die Produkte innovativer werden, erklärte eine Sprecherin. „Gleichzeitig gilt es, die einzigartigen kunsthandwerklichen Kompetenzen langfristig zu sichern.“

Bis 2022 sollen rund 28 Millionen Euro vor allem in die Produktion und Gebäude investiert werden. Der Freistaat Sachsen ist alleiniger Gesellschafter der gut 300 Jahre alten Porzellan-Manufaktur.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Nach gescheitertem Umbau: Porzellan-Manufaktur Meissen macht trotz Millionen-Minus deutlich weniger Verlust"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote