Nach Gläubigerversammlung Forderungen von 700 Millionen Euro bei P+S-Werften berechtigt

Schlechte Nachrichten für die Zulieferer der insolventen P+S-Werften: Die Quote, nach der die nicht gesicherten Forderungen bedient werden, sei „denkbar gering“, kündigt der Insolvenzverwalter an.
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Die Zufahrt zur Peene-Werft Wolgast der P+S Werften. Quelle: dapd

Die Zufahrt zur Peene-Werft Wolgast der P+S Werften.

(Foto: dapd)

StralsundZulieferer und andere Kleingläubiger können nur mit wenig Geld aus der Insolvenzmasse der P+S-Werften rechnen. Die Quote, nach der die nicht gesicherten Forderungen bedient werden, liege voraussichtlich zwischen ein und drei Prozent, sagte Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann nach der Gläubigerversammlung am Donnerstag in Stralsund.

Die Quote sei damit „denkbar gering“. Von der angemeldeten Forderungssumme in Höhe von 988 Millionen Euro sind nach Angaben Brinkmanns rund 700 Millionen Euro berechtigt, davon sind rund 200 Millionen gesicherte Forderungen von Land und Banken.

Wie Brinkmann weiter mitteilte, ist eine Hürde beim Verkauf der Wolgaster P+S-Werft an die Lürssen-Werft genommen. Land und Nord LB hätten eine Löschungsbewilligung für Grundstücke der Wolgaster P+S-Werft erteilt.

Damit könne die Werft lastenfrei an die Lürssen-Werft übertragen werden. Lürssen übernimmt die Wolgaster Werft zum 1. Mai 2013.

  • dpa
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