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Nach Insolvenz American Airlines wird als Übernahmekandidat gehandelt

Die Insolvenz von American Airlines weckt Begehrlichkeiten. Die drittgrößte US-Fluggesellschaft wird in US-Medien mittlerweile als Übernahmekandidat gehandelt. Spekuliert wird ein Kauf durch Delta Air Lines.
12.01.2012 - 22:54 Uhr Kommentieren
Eine Maschine der US-Fluggesellschaft American Airlines. Quelle: dapd

Eine Maschine der US-Fluggesellschaft American Airlines.

(Foto: dapd)

New York Anleger spekulieren auf eine Übernahme von American Airlines. Denn nach dem geplanten Neustart stünde American Airlines befreit von Schulden und hohen Kosten viel schlanker da. Es kursieren gleich mehrere Namen möglicher Käufer. Nach einem Bericht des „Wall Street Journal“ prüfen sowohl der größere Rivale Delta Air Lines als auch der Finanzinvestor TPG ein Übernahmegebot.

Es dürfte aber noch Monate dauern, bis tatsächlich eine Offerte auf dem Tisch liege, schrieb die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Personen. Die Finanz-Nachrichtenagentur Bloomberg brachte zudem US Airways als Interessenten ins Spiel. Die Linie sucht schon seit geraumer Zeit nach einem Partner. US Airways droht den Anschluss zu verlieren, seitdem mehrere Konkurrenten in den vergangenen Jahren fusioniert sind. Derartige Zusammenschlüsse bringen Vorteile beim Streckennetz oder auch Kosteneinsparungen.

Der American-Airlines-Mutterkonzern AMR hatte im November nach andauernden Verlusten Insolvenz angemeldet. Der Flugbetrieb geht aber weiter und das Management rechnet damit, dass ein Neustart gelingt. Auch andere große US-Fluglinien hatten sich schon durch eine Insolvenz von Schulden und Personalkosten befreit.

Diese „Entschlackung“ dürfte American Airlines für Käufer interessanter machen. Eine Übernahme durch Delta Air Lines würde allerdings die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen. Delta und American gehören zu den Top drei in den USA, nur noch übertroffen von United Continental. Auch US Airways müsste wohl mit einer genaueren Prüfung rechnen. Ein Angebot durch TPG wäre da unverfänglicher. Der Finanzinvestor, der bereits in der Luftfahrt-Branche aktiv war, sei schon auf American Airlines zugegangen, hieß es im „Wall Street Journal“.

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