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Nach letztem Air-Berlin-Flug Lufthansa warnt vor möglichen Engpässen

Nach der teilweise Übernahme von Air Berlin bereitet die Lufthansa ihre Fluggäste auf Engpässe vor. Um der Nachfrage gerecht zu werden, denkt man auch über Lösungen nach, die betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll sind.
23.10.2017 - 17:08 Uhr Kommentieren

Air-Berlin-Jet darf Island nicht verlassen – doch der Chef kassiert weiterhin ein Millionengehalt

Berlin/Frankfurt Flugreisende müssen sich angesichts des Endes von Air Berlin nach Einschätzung der Lufthansa auf Engpässe an manchen Strecken einstellen. Der Konzern wolle Flexibilität vor allem für Geschäftsreisende wiederherstellen, sagte Vorstand Harry Hohmeister der „Berliner Morgenpost“. „Ich kann aber nicht ausschließen, dass es in Stoßzeiten dennoch manchmal knapp wird und einige Kunden dann nicht um 8 Uhr fliegen können, sondern erst um 10 oder 11 Uhr.“

Die Lufthansa will nun etwa zwischen Frankfurt und Berlin vorübergehend eine größere Boeing 747-400 einsetzen. „Das ist natürlich betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll“, sagte Hohmeister. Aber es sei notwendig, um der Nachfrage gerecht zu werden. Man habe nicht sofort beliebig viele Flugzeuge, Crews und Slots verfügbar, daher setze dir Airline vorübergehend die größten verfügbaren Flugzeuge ein. Die Sorge vor Fluglärm könne er verstehen, es gebe nur keine Alternative, sagte er. Auf die Frage, ob es deutlich lauter werde, sagte er: „Nein, das sicher nicht.“

Der schnelle Aufstieg und tiefe Fall der Krisen-Airline
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Der US-Pilot Kim Lundgren (links, mit Sohn Shane) gründet die Air Berlin Inc. als Berliner Charterfluggesellschaft mit zwei Flugzeugen.

(Foto: Air Berlin)
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Erstflug von Berlin nach Palma de Mallorca.

(Foto: Air Berlin)
1991
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Joachim Hunold (Bild) und Kim Lundgren gründen die Air Berlin GmbH.

(Foto: Air Berlin)
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Air Berlin steigt auf zur zweitgrößten Fluggesellschaft in Deutschland nach Lufthansa, gemessen an der Passagierzahl.

(Foto: Air Berlin)
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Air Berlin steigt bei der österreichischen Fluggesellschaft Niki ein.

(Foto: picture-alliance/dpa)
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Die GmbH wird in eine Aktiengesellschaft nach britischem Recht (PLC) umgewandelt - in die Air Berlin PLC.

(Foto: Air Berlin)
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Air Berlin geht am 11. Mai in Frankfurt an die Börse. Später übernimmt das Unternehmen die deutsche Fluggesellschaft dba.

(Foto: AP)

Es werde Zeiten geben, zu denen nur 60 oder 70 Prozent der Nachfrage gedeckt seien, erklärte Hohmeister. „Aber wir reden dabei nicht von tausenden Plätzen, die fehlen. Es sind vielleicht 50 bis 60 Passagiere pro Stunde, denen wir einen anderen Flug anbieten.“ Über den Tag gesehen reichten die Kapazitäten. Die Lufthansa will einen großen Teil von Air Berlin übernehmen, eine Kartellprüfung steht noch aus. Air Berlin fliegt am Freitag zum letzten Mal.

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