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Nach Triebwerkproblemen Lufthansa-Tochter Swiss lässt A220-Jets am Boden

Nach einem Triebwerks-Zwischenfall lässt die Lufthansa-Tochter Swiss Maschinen vom Airbus-Typ A220 vorläufig nicht starten. Die Flugzeuge stammen ursprünglich von Bombardier.
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Zahlreiche Flüge der Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss mussten am Dienstag annulliert werden. Quelle: Reuters
Flugprobleme

Zahlreiche Flüge der Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss mussten am Dienstag annulliert werden.

(Foto: Reuters)

Zürich Nach mehreren Problemen mit Triebwerken hat die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss 29 Bombardier-Maschinen zur Überprüfung aus dem Verkehr gezogen. Zahlreiche Flüge mussten annulliert werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Es komme zu einer spürbaren Einschränkung des Flugbetriebs.

Auslöser war ein Zwischenfall am Dienstagmorgen. Eine Swiss-Maschine musste wegen einer Unregelmäßigkeit am Triebwerk auf dem Weg von London nach Genf außerplanmäßig in Paris landen. Die Fluggesellschaft sprach von einem „erneuten Vorfall mit einem C Series/A220 Triebwerk von Pratt & Whitney“. Seit dem 25. Juli habe es „drei Fälle mit technischen Unregelmäßigkeiten bei den Triebwerken“ gegeben, sagte ein Swiss-Sprecher auf Anfrage.

Die Flugzeuge stammen vom kanadischen Unternehmen Bombardier. Airbus übernahm nach finanziellen Problemen bei Bombardier die Mehrheit der Anteile an dem Flugzeugprogramm. Deshalb tragen die Maschinen jetzt die Airbus-Kennzeichnung A220. Es handelt sich um den zur Zeit kleinsten Flugzeugtypen in der Airbus-Modellpalette. Bei Swiss fliegen zwei Varianten, mit 125 und 145 Sitzen. Swiss hatte die C Series CS100 im Juli 2016 als weltweit erste Airline eingeführt.

„Swiss nimmt diese Vorfälle sehr ernst und steht im engen Austausch mit den zuständigen Behörden, Airbus Canada und dem Triebwerkhersteller (Pratt & Whitney)“, teilte Swiss mit. „Die Sicherheit unserer Kunden und Crews hat für uns oberste Priorität.“ Der US-Triebwerksbauer Pratt & Whitney riet Airlines zu zusätzlichen Untersuchungen. Dabei gehe es um den Niederdruckkompressor.

Mehr: Warum die Lufthansa nicht aus den roten Zahlen kommt

  • rtr
  • dpa
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