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Nahrungsmittelkonzern Nestle startet neues milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm

Ab diesem Freitag will der Nahrungsmittelriese erneut eigene Aktien kaufen. Das Programm hat einen Volumen von bis 20 Milliarden Franken.
30.12.2019 Update: 30.12.2019 - 20:45 Uhr Kommentieren
Nach Abschluss des Rückkaufs von Titeln im Wert von 20 Milliarden Franken will das Schweizer Unternehmen ab Freitag erneut eigene Titel erwerben. Quelle: Reuters
Nestle

Nach Abschluss des Rückkaufs von Titeln im Wert von 20 Milliarden Franken will das Schweizer Unternehmen ab Freitag erneut eigene Titel erwerben.

(Foto: Reuters)

Zürich Der Nahrungsmittelriese Nestle legt ein neues Aktienrückkaufprogramm auf. Ab Freitag will das Schweizer Unternehmen erneut eigene Titel erwerben, wie Nestle am Montag mitteilte. Das bis Ende 2022 laufende Programm, das bereits im Oktober angekündigt wurde, habe ein Volumen von bis zu 20 Milliarden Franken. Wieviel Aktien Nestle jeden Monat zurückkaufe, hänge von den Marktbedingungen ab.

Nestle hatte zuletzt den rund zehn Milliarden Franken schweren Verkauf der Hautpflegesparte Nestlé Skin Health abgeschlossen. Einige Investoren hatten sich deshalb bereits Hoffnungen auf eine Sonderdividende oder ein weiteres Aktienrückkaufprogramm gemacht.

Sollte der Konzern außerordentliche Dividenden ausschütten oder größere Zukäufe tätigen, werde das Volumen der Rückkäufe entsprechend verringert, teilte das Unternehmen mit.

Nestle hat erst gerade ein Rückkaufprogramm von Aktien im Wert von 20 Milliarden Franken abgeschlossen. Damit liegt der Nahrungsmittelkonzern im Trend. Angesichts der Niedrig- und Nullzinspolitik denken sich die Unternehmen bei der Suche nach Rendite immer neue Strategien aus, um das Geld ihrer Aktionäre zu mehren. Besonders gerne kaufen börsennotierte Unternehmen eigene Aktien zurück – und treiben so die Kurse nach oben.

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    In den vier Quartalen bis Juni 2019 kaufte Nestle eigene Aktien für 6,3 Milliarden Euro zurück, weitere 6,4 Milliarden Euro flossen als Dividende an die Aktionäre. Da der Nettogewinn aber nur 8,2 Milliarden Euro betrug, stieg die Nettoverschuldung binnen eines Jahres von 24,9 auf zuletzt 34,2 Milliarden Euro. Die Schuldenquote mit dem Verhältnis aus Nettoverschuldung und Eigenkapital wuchs von 50,2 auf 74,1 Prozent.

    Das Umsatzwachstum bei Nestle hatte sich dagegen im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres etwas abgeschwächt. Das um Sondereffekte bereinigte organische Umsatzwachstum lag im dritten Quartal bei 3,7 Prozent - nach 3,9 Prozent im Quartal davor. Die Zahlen für das vierte Quartal legt der Konzern im Januar vor.

    Für das Gesamtjahr peilt der Schweizer Konzern ein organisches Plus von rund 3,5 Prozent und eine bereinigte operative Gewinnmarge von rund 17,5 Prozent oder mehr an.

    Mehr: Immer mehr Konzerne nehmen Kredite auf, um eigene Aktien zurückzukaufen. Auch deutsche Firmen mischen mit. Dabei sollten sie eigentlich gewarnt sein.

    • rtr
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