Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Nestle baut Gesundheitsgeschäft aus Medizin statt Schokolade

Der Nahrungsmittelkonzern Nestle baut sein Gesundheitsgeschäft aus und investiert in die Biotechfirma Seres Therapeutics. Nestle will einen Wirkstoff gegen Verdauungskrankheiten entwickeln und vermarkten.
Die Tochter Nestle-Tochter Nestle Health Science investiert zunächst 120 Millionen Dollar in die Biotechnologiefirma Seres Therapeutics. Quelle: ap
Nestle

Die Tochter Nestle-Tochter Nestle Health Science investiert zunächst 120 Millionen Dollar in die Biotechnologiefirma Seres Therapeutics.

(Foto: ap)

ZürichDer Nahrungsmittelkonzern Nestle baut sein gewinnträchtiges Gesundheitsgeschäft mit einer milliardenschweren Kooperation aus. Die Tochter Nestle Health Science investiere zunächst 120 Millionen Dollar in die Biotechnologiefirma Seres Therapeutics.

Mit dem Geld will Nestle die Entwicklung und spätere Vermarktung eines Wirkstoffs gegen Verdauungskrankheiten finanzieren, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Insgesamt hat die Partnerschaft ein Volumen von bis zu 1,9 Milliarden Dollar: Sobald Seres in den kommenden Jahren und Jahrzehnten bestimmte Ziele bei der Entwicklung und Vermarktung erreicht, erhält das Unternehmen von Nestle weitere Meilenstein- und Lizenzzahlungen.

Der Konzern aus Vevey am Genfersee setzt bereits seit einigen Jahren auf das Gesundheitsgeschäft, das meist höhere Erträge abwirft als der traditionelle Bereich mit Schokoriegeln, Kaffee oder Fertigprodukten. „Das ist ein großer Schritt“, sagte Nestle-Health-Science-Chef Greg Behar. Der Wirkstoff könne in Tablettenform eingenommen werden und bereits in einigen Jahren auf den Markt kommen. Die erwarteten Umsätze ließen sich aber nur schwer abschätzen

Neben solchen Kooperationen will Nestle im Gesundheitsgeschäft auch über Zukäufe wachsen. „Wir sehen uns auch nach ergänzenden Übernahmen um. Es läuft im Moment viel“, sagte Behar. Möglich seien Akquisitionen etwa im wachsenden Bereich mit Nahrungsmitteln etwa für die alternde Bevölkerung.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Nestle baut Gesundheitsgeschäft aus - Medizin statt Schokolade