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Neue Partnerschaft Konsumforscher GfK verbündet sich mit Twitter

Wenn es künftig darum geht, Zuschauerreaktionen auf TV-Programme zu ermitteln, arbeitet das Marktforschungsunternehmen GfK mit dem Kurznachrichtendienst Twitter zusammen. Damit reagiert GfK auf einen neuen Trend.
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Ein Benutzer des Sozialen Netzwerkes Twitter kommentiert eine „Tatort“- Ausstrahlung: Fachleute sprechen inzwischen vom „zweiten Bildschirm“. Quelle: dpa

Ein Benutzer des Sozialen Netzwerkes Twitter kommentiert eine „Tatort“- Ausstrahlung: Fachleute sprechen inzwischen vom „zweiten Bildschirm“.

(Foto: dpa)

Nürnberg Das Marktforschungsunternehmen GfK geht bei der Erfassung von Zuschauerreaktion auf TV-Programme eine Partnerschaft mit dem Kurznachrichtendienst Twitter ein. Die Gfk Twitter TV Ratings solle künftig erfassen, wie viele Zuschauer wie häufig bestimmte Fernsehprogramme per Twitter kommentierten, teilte die GfK am Donnerstag in Nürnberg mit. Der Dienst gebe damit Medienunternehmen und -Agenturen Einblick in Live-Kommentierungen ihrer Zuschauer. Diese sogenannten Tweets seien für die Planung und Auswertung etwa von medienübergreifenden Kommentierungen wichtig.

Mit dem neuen Dienst reagierten die Marktforscher auch darauf, dass immer mehr Fernsehzuschauer aktuell laufende TV-Shows oder Spielfilme im Kurznachrichtendienst Twitter kommentierten. Fachleute sprächen inzwischen von einem „zweiten Bildschirm“, mit dem sie sich mit anderen Nutzern über das gerade laufende TV-Programm austauschten. Der neue Dienst solle im Laufe des Jahres in Deutschland, Österreich und den Niederlanden starten.

  • dpa
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