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Neue Sparte Barbie-Hersteller Mattel steigt ins Film-Geschäft ein

Die Pleite von Toys'R'Us und eine sinkende Nachfrage belasten das Geschäft von Mattel. Nun setzt der Barbie-Konzern auf Filme mit seinen Spielfiguren.
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Mit Barbie-Filmen könnte der Konzern demnächst dem Erzrivalen Hasbro Konkurrenz machen. Quelle: AP
Mattel

Mit Barbie-Filmen könnte der Konzern demnächst dem Erzrivalen Hasbro Konkurrenz machen.

(Foto: AP)

New YorkHollywood soll dem kriselnden Spielzeughersteller Mattel helfen. Das US-Unternehmen will mit Mattel Films eigene Filme entwickeln, die auf den hauseigenen Figuren basieren. Als Chefin der neu eingeführten Sparte hat der Konzern die 2014 für einen Oskar nominierte Produzentin Robbie Breener gewinnen können.

Mattel will mit Filmen die schwindenden Umsätze wettmachen. Das Unternehmen leidet massiv unter der Insolvenz des Spielzeughändlers Toys'R'Us, der sämtliche Läden in Nordamerika geschlossen hat. Das hat Mattel zehn Prozent des Umsatzes im jüngsten Quartal gekostet.

Aber auch schon zuvor hat das Unternehmen unter schwindenden Verkäufen gelitten. Die klassischen Barbie-Figuren oder Hot Wheels können die Kinder von heute nicht mehr so stark überzeugen wie in der Vergangenheit.

Im Frühjahr dieses Jahres war Margo Georgiadis als Chefin des Barbie-Puppenherstellers zurückgetreten und Mattel hatte mit Ynon Kreiz den vierten CEO innerhalb von drei Jahren ernannt. Im Juli kündigte Kreiz an, dass Mattel 2200 oder 22 Prozent der Arbeitsplätze jenseits der Produktion abbaut. Bereits zuvor hatte der Konzern 100 Jobs in New York gestrichen.

Der Fernseh-affine Manager Kreiz holt sich mit Breener eine erfahrene Person an Bord. Sie hat Filme wie „Dallas Buyers Club“ produziert und soll demnächst das Potenzial der Mattel-Welt auf dem Bildschirm nutzen.

Damit geht der Barbie-Produzent einen ähnlichen Weg wie der Erzkonkurrent Hasbro. Der setzt schon seit längerem auf Filme und Videos wie „Transformers“ oder „My Little Pony“, die auf hauseigenen Figuren basieren.

„Generationen von Kindern überall auf der Welt sind mit einer tiefen emotionalen Bindung zu Mattels Marken und Charakteren aufgewachsen“, sagt Brenner. „Es gibt so viele Geschichten, die man erzählen kann“.

Die Börse reagierte positiv auf die Hoffnungsmeldung aus Kalifornien. Der Aktienkurs stieg im Handel nach Marktschluss um mehr als drei Prozent.

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