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Neuer Chef verbreitet Optimismus Flughafen Nürnberg am Ende der Talfahrt?

Nach dem schrittweisen Rückzug von Air Berlin will der Flughafen Nürnberg das Schlimmste überstanden haben. Der neue Chef Michael Hupe verweist auf erste Erfolge. Der Regionalairport geht weg vom Transfergeschäft.
27.06.2014 - 08:46 Uhr Kommentieren
Fluggasttreppe auf dem Nürnberger Airport: „Der Flughafen hat die Talsohle durchschritten“. Quelle: dpa

Fluggasttreppe auf dem Nürnberger Airport: „Der Flughafen hat die Talsohle durchschritten“.

(Foto: dpa)

Nürnberg Vor knapp zwei Jahren traf der Sparkurs der kriselnden Air Berlin den Nürnberger Flughafen noch einmal mit voller Wucht: Hatte sich die Airline schon die Jahre davor etappenweise aus Franken zurückgezogen, so löste sie im Winter 2012/2013 ihr Winter-Drehkreuz in Nürnberg endgültig auf. Diese deutschlandweite Drehscheibenfunktion hatte dem Flughäfen in den Wintermonaten jahrelang eine gleichmäßige Auslastung garantiert.

Auf einen Schlag verlor der wirtschaftlich angeschlagene Flughafen dadurch im vergangenen Jahr 491.000 Fluggäste; weitere 90.000 Passagiere kostete die Streichung von Air-Berlin-Linienflügen ab Nürnberg. Die Folge: Ein weiterer massiver Umsatzeinbruch und ein erneuter Konzernverlust von 3,9 Millionen Euro. Als Hoffnungsschimmer sieht die Flughafenführung nun die Pläne der Air-Berlin, im Winter wieder ein „kleines Drehkreuz“ am Standort Nürnberg einzurichten.

Der neue Flughafen-Chef Michael Hupe glaubt bereits einen ersten Silberstreif zu erblicken. Selbstbewusst verkündete er bei der Bilanzvorlage der Flughafen Nürnberg GmbH am Donnerstag: „Der Flughafen hat die Talsohle durchschritten“ - auch wenn die Zahlen der ersten fünf Monate 2014 die Einschätzung nicht zu stützen scheinen. Für Juni aber zeichneten sich bereits deutliche Fluggaststeigerungen ab, versicherte Hupe.

Dabei verweist er auf erste Erfolge beim Anwerben neuer Fluggesellschaften. So stationiert der Ferienflieger Tuifly in diesem Sommer erstmals eine Maschine in Nürnberg; die B 737-800 hebt 21 Mal in der Woche in Franken ab. Dem Beispiel ist inzwischen auch die türkische Charterfluggesellschaft Sun-Express gefolgt, die 15 Mal die Woche in die Türkei fliegt.

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    Jeden Dienstag werden von Air Berlin zudem die aus fünf deutschen Städten kommenden Urlauber von Nürnberg aus in sieben bereitstehenden Ferienfliegern an ihre Sonnenziele gebracht. „Das macht in der Wintersaison immerhin 80.000 Fluggäste aus, 25.000 allein in diesem Jahre“, berichtete Hupe.

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