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Next in der Krise Britischer Modehändler rechnet mit schwierigem Jahr

Erst bremst der warme Winter das Weihnachtsgeschäft, nun wollen die Briten einfach kein Geld ausgeben: Der Modehändler Next rechnet 2016 mit dem schwersten Jahr seit der Finanzkrise – und kassiert seine Umsatzprognose.
Zuletzt lief es für den Modehändler 2008 so schlecht – auf dem Höhepunkt der Finanzkrise. Quelle: Reuters
Next-Store in London

Zuletzt lief es für den Modehändler 2008 so schlecht – auf dem Höhepunkt der Finanzkrise.

(Foto: Reuters)

London Der britische Modehändler Next rechnet 2016 mit dem schwierigsten Jahr seit der Finanzkrise. Der Konkurrent von Marks & Spencer kappte am Donnerstag seine Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2016/17. Das Unternehmen mit mehr als 500 Filialen in Großbritannien und Irland erwartet im schlechtesten Fall nun einen Erlösrückgang von einem Prozent. Zuvor war ein Plus von bis zu sechs Prozent in Aussicht gestellt worden. Die Firma begründete dies damit, dass die Briten nicht so konsumfreudig seien wie erhofft. Anleger straften Next an der Londoner Börse ab: Die Aktie brach um fast neun Prozent ein.

Bereits im Weihnachtsgeschäft hatte Next von Problemen durch die starke Online-Konkurrenz und das vergleichsweise warme Wetter berichtet. Im Geschäftsjahr zu Ende Januar steigerte der Konzern seinen Vorsteuergewinn trotzdem um fünf Prozent auf 821,3 Millionen Pfund (umgerechnet 1,39 Milliarden Euro). Der Umsatz legte um drei Prozent auf 5,25 Milliarden Euro zu

Diese Geschäfte werden Sie bald häufiger sehen
CCC
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Insgesamt gibt es 475 Einkaufszentren in Deutschland – und es werden immer mehr. Zu den Shooting Stars in den zwölf Shopping Centern, die im vergangenen Jahr neu in Deutschland eröffneten, gehört CCC. Das polnische Unternehmen ist mit gleich vier Läden vertreten. Das Unternehmen, das in Polen mit hunderten Läden unter verschiedenen Marken erfolgreich ist, bietet Schuhe im Discountstil wie Deichmann an, zum Beispiel in Aquis-Plaza in Aachen und im Werk-Statt Limburg.

Quelle: EHI-Shopping-Center-Report

(Foto: imago)
Reserved
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Mit insgesamt drei Läden startete „Reserved“ in den neuen deutschen Shopping Malls. Das polnische Unternehmen verkauft junge Mode für junge Frauen, unter anderem die Kollektion von Model und Mick-Jagger-Tochter Georgia May Jagger, und ist in etwa vergleichbar mit dem viel größeren Konzern H&M aus Schweden. Im Einkaufszentrum „Minto“ in Mönchengladbach, das mit einem hochwertigeren Angebot punkten will, belegt „Reserved“ gleich zwei Etagen.

(Foto: picture-alliance)
Fynch-Hatton
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Die Marke hört sich very british an, kommt aber aus Mönchengladbach. Das Label ist nach dem britischen Abenteurer Denys Finch-Hatton benannt. Bisher verkaufte das Unternehmen seine hochwertige Herrenkleidung für junge Männer ab etwa 30 Jahren vor allem in sogenannten Shop-in-shops bei seinen Handelspartnern. Jetzt wagt sich „Fynch-Hatton“ mit zwei eigenen Läden in große Einkaufsmeilen wie in das „Minto“ in Mönchengladbach.

Quelle: Minto.de

(Foto: Screenshot)
Chisu
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Der Textilhändler aus Ransbach-Baumbach in Rheinland-Pfalz importiert Designermode aus Italien und Frankreich. Er will sich mit wöchentlich wechselnden Kollektionen von der Masse im Modemarkt abheben. Das erst 2006 gegründete deutsche Unternehmen setzt auf ein Franchise-Konzept und hat ehrgeizige Ziele: Es will bis 2021 mit etwa 450 Chisu-Boutiquen mehr als 110 Millionen Euro umsetzen, zum Beispiel im Forum Hanau.

(Foto: Screenshot)
Sergent Major
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Die französische Kindermodemarke „Sergent Major“ ist im vergangenen Jahr in zwei neuen Einkaufsmeilen gestartet – unter anderem im Einkaufszentrum Neuer Markt in Neumarkt/Oberpfalz. Sie wirbt mit detailreicher und fantasievoller Mode für ganz junge Kunden. Das Unternehmen setzte 2014 nach Angaben des Fachmagazins Textilwirtschaft 2014 mit 550 Verkaufspunkten rund 215 Millionen Euro um.

(Foto: Screenshot)
Superdry
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Die britische Marke mit dem japanischen Touch hat große Expansionsziele. CEO Euan Sutherland will vor allem in Deutschland stark wachsen – der zweitwichtigste Markt nach dem Heimatmarkt Großbritannien. Superdry ist eine junge Marke, erst zwölf Jahre alt, und setzt auf ein schnörkelloses Design für Freizeitmode, das stark an den japanischen Purismus erinnert. Sie ist gleich in drei der neuen Shoppingcenter vertreten, zum Beispiel im „Minto“ in Mönchengladbach. Und folgende bekannten Label wachsen weiter...

(Foto: Reuters)
Orsay
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Das Unternehmen, vor 40 Jahren in Baden-Württemberg gegründet, gehört zur französischen Mulliez-Gruppe. Es verkauft Mode für junge Frauen in 26 Ländern Europas und expandiert weiter. Es hat in sechs der neuen Shopping-Center neue Läden eröffnet, wie in der Holsten-Galerie in Neumünster.

(Foto: imago)
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