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Nivea-Hersteller Beiersdorf-Ausblick enttäuscht die Anleger

Nivea-Hersteller Beiersdorf plant erneut mit einem deutlichen Umsatzplus. Anleger zeigen sich von dem Ausblick trotzdem enttäuscht.
Update: 01.03.2018 - 09:33 Uhr Kommentieren

Dax weiter im Sturzflug – Beiersdorf enttäuscht Anleger

HamburgBeiersdorf will auch im laufenden Jahr stärker wachsen als die Konkurrenz. Konzernchef Stefan Heidenreich stellte am Donnerstag in Hamburg ein Umsatzplus von vier Prozent in Aussicht. Damit werde sich der Nivea-Hersteller erneut besser schlagen als der Gesamtmarkt.

Der Hamburger Dax-Konzern habe eine gut gefüllte Pipeline mit neuen Produkten und sei international deutlich stärker präsent als noch vor einigen Jahren. „Daher blicken wir mit Selbstvertrauen und vorsichtigem Optimismus in das Geschäftsjahr 2018.“

Die Ertragskraft solle das Vorjahresniveau wieder erreichen, kündigte Heidenreich an. Anleger zeigten sich von dem Geschäftsausblick tzrotzdem enttäuscht. Die Aktien des Nivea-Herstellers sackten am Donnerstag zeitweise um 3,5 Prozent auf ein Elf-Monats-Tief von 86,98 Euro ab und waren größter Verlierer im Dax.

Allerdings hat Beiersdorf auch die Tendenz, am Anfang eines Jahres vorsichtigere Prognosen zu geben. Im abgelaufenen Jahr hatte Beiersdorf die um Sondereffekte bereinigte operative Rendite um 0,4 Prozentpunkte auf 15,4 Prozent gesteigert.

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte um sieben Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro, der Konzernumsatz legte organisch um 5,7 Prozent auf gut sieben Milliarden Euro zu. Zum Vergleich: Beim Weltmarktführer L'Oreal legte der Umsatz um 4,8 Prozent zu, Henkel kam auf ein Plus von gut drei Prozent.

Der Jahresüberschuss von Beiersdorf schrumpfte 2017 leicht auf 689 Millionen Euro von 727 Millionen im Vorjahr. Als Grund nannte der Konzern Wechselkurseffekte sowie Wertverluste bei Finanzanlagen. Im Vorjahr hatten zudem Einmalerträge im Finanzergebnis zu Buche geschlagen, die diesmal nicht anfielen.

An die Anteilseigner sollen - wie bereits seit mehreren Jahren davor - 70 Cent je Anteilschein ausgeschüttet werden. Ein großer Teil der Ausschüttung von 159 Millionen Euro fließt an die Hamburger Milliardärsfamilie Herz, die über ihre Holding Maxingvest etwas mehr als die Hälfte der Anteile hält.

Der Konzern mit weltweit zuletzt fast 19.000 Beschäftigten macht einen Großteil seines Geschäfts mit Kosmetikartikeln wie Nivea, Eucerin, Labello und 8x4. Die Klebstofftochter Tesa steht für etwa ein Sechstel des Konzernumsatzes.

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  • rtr
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