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Nordafrika-Unruhen Buchungsdelle bei Thomas Cook

Die Unruhen in Tunesien und Ägypten kommen dem Reiseunternehmen Thomas Cook teuer zu stehen. Die Kosten für den Rücktransport der Gäste und die entgangenen Gewinne belaufen sich auf 20 Millionen Pfund.
29.03.2011 - 09:25 Uhr Kommentieren
Die Unruhen in Nordafrika hinterlassen eine tiefe Delle in den Buchungszahlen von Thomas Cook. Quelle: dpa

Die Unruhen in Nordafrika hinterlassen eine tiefe Delle in den Buchungszahlen von Thomas Cook.

(Foto: dpa)
München

Die Unruhen in Nordafrika hinterlassen eine tiefe Delle in den Buchungszahlen der Reiseveranstalter. Der zweitgrößte europäische Anbieter Thomas Cook meldete am Dienstag in seinem Hauptmarkt Großbritannien einen Buchungsrückgang von fünf Prozent für die Wintersaison. In Zentraleuropa mit dem zweitwichtigsten Markt Deutschland liegen die Buchungen um zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Zuvor hatte Cook in den beiden Regionen mindestens stabile Buchungseingänge verzeichnet.

Die Unruhen in Tunesien und Ägypten hätten konzernweit zu 150.000 Stornierungen geführt, die meisten davon in Ägypten, teilte das britisch-deutsche Unternehmen mit. Cook schätzt die Kosten für den Rücktransport der Gäste nach den Reisewarnungen und die entgangenen Gewinne unverändert auf 20 Millionen Pfund.

Weil die Nachfrage nur langsam wieder anläuft, erwartet Cook, dass das Angebot in den beiden Ländern nur zu 70 Prozent gebucht wird.

Auch in den Sommerbuchungen haben die Umwälzungen in den arabischen Ländern ihre Spuren hinterlassen. In Großbritannien, wo Cook zudem noch die angespannte Wirtschaftslage zu schaffen macht, liegen die Buchungen nur mehr ein Prozent über dem Vorjahresniveau. Zuletzt lag das Plus noch bei sechs Prozent. In Zentraleuropa zählte Cook vier Prozent mehr Buchungen nach zuletzt plus acht Prozent. Die Kapazitäten hatte Cook in beiden Ländern zurückgenommen.

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    Trotz der Probleme verdient Cook aber mehr Geld. Die Verkaufspreise für den Sommer liegen in den meisten Märkten über dem Vorjahresniveau.

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