Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

NordLB soll Papiere von Vatas als Pfand halten Was wird aus Air-Berlin-Aktienpaket?

Seite 2 von 2:

Vatas hatte sich erst Anfang der Woche von ihrem Aktienpaket am Telefondienstleister Freenet getrennt. Den Großteil davon übernahm die Credit Suisse. In Bankkreisen wurde dies als Anzeichen für finanziellen Druck auf Vatas gewertet.

Die NordLB hat wegen der gescheiterten Aktiengeschäfte für 2007 und 2008 gut 130 Mill. Euro zurückgestellt. Mit der Pfändung wolle sich die Bank gegen drohende Verluste absichern, sagten die mit dem Vorgang vertraute Personen. "Die NordLB versucht, auf vielen Wegen den Druck hoch zu fahren."Das Paket aus 12,2 Mill. Aktien war am Freitag gut 90 Mill. Euro wert.

Erworben hatte die zu den Beteiligungsgesellschaften des aus Südafrika stammenden Investors Robert Hersov gehörende Vatas die Air-Berlin-Papiere im Januar, als der Kurs um zwölf Euro notierte. Damals dürfte das Paket rund 145 Mill. Euro gekostet haben. Zu den Motiven hatte sich Vatas nie geäußert. Die Air-Berlin-Führung hatte zurückhaltend auf den plötzlich aufgetauchten neuen Hauptaktionär reagiert.

"Möglicherweise hat Vatas im Januar darauf gehofft, dass Air Berlin schon bald ein Übernahmekandidat sei und so der Aktienkurs steige", sagte ein Frankfurter Analyst. Für eine Übernahme von Air Berlin gebe es aber derzeit trotz des vergleichsweise geringen Börsenwertes der Fluggesellschaft von knapp 500 Mill. Euro keine Anzeichen.

Die Air-Berlin-Aktie verlor nach Bekanntwerden der Pfändung des Vatas -Pakets einen Teil ihrer Kursgewinne. Sie schloss mit gut fünf Prozent im Plus bei 7,71 Euro. Händler hatte zuvor einen Ausstieg der Beteiligungsgesellschaft als positiv gewertet und die starken Kursgewinne darauf zurückgeführt.

Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote