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Oberlandesgericht Düsseldorf Kronzeuge soll im Bierkartell-Prozess aussagen

Seit 2012 laufen die Ermittlungen im Bierkartell-Prozess. Als einziges Unternehmen streitet noch Carlsberg. Nun wird ein Kronzeuge erwartet.
04.07.2018 - 10:18 Uhr Kommentieren
In Düsseldorf wird die Vernehmung eines Kronzeugen des Brauereiriesen Inbev erwartet Quelle: dpa
Oberlandesgericht

In Düsseldorf wird die Vernehmung eines Kronzeugen des Brauereiriesen Inbev erwartet

(Foto: dpa)

Düsseldorf Im Bierkartell-Prozess um illegale Preisabsprachen wird vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf die Vernehmung eines Kronzeugen des Brauereiriesen Inbev erwartet. Der ehemalige Deutschland-Chef des Weltmarktführers, Frank Steffens, wird am Mittwoch als Zeuge aussagen. Anheuser-Busch Inbev Deutschland soll selbst an den Absprachen beteiligt gewesen sein, hatte die Behörden aber schließlich über das Kartell informiert.

Das Bundeskartellamt hatte die Ermittlungen im Jahr 2012 aufgenommen und rund ein Jahr später Geldbußen in Höhe von insgesamt 338 Millionen Euro gegen elf Unternehmen, einen Verband und 14 Manager verhängt. Mit einigen Unternehmen erzielte das Kartellamt eine Einigung, andere wehrten sich mit Widersprüchen gerichtlich gegen die Vorwürfe.

Zuletzt waren das die zu Dr. Oetker gehörende Radeberger-Gruppe sowie Carlsberg Deutschland. Auf sie war mit 222 Millionen Euro der größte Teil der Bußgelder entfallen. Mit Verweis auf das finanzielle Risiko des Verfahrens hatte Radeberger jedoch im Juni den Widerspruch zurückgezogen. Der Konzern wies aber weiter alle Vorwürfe zurück. Nun streitet ausschließlich Carlsberg Deutschland.

Die Vorwürfe hatten branchenweit für Wirbel gesorgt: Andere Brauereien wie Bitburger, Veltins, Warsteiner und Krombacher kooperierten mit dem Kartellamt und hatten dann geringere Geldbußen erhalten und akzeptiert. Gegen Inbev war gar keine Geldbuße verhängt worden, da die Brauerei „ausreichende Informationen für die Einleitung des Verfahrens vorgelegt hatte“, wie das Bundeskartellamt erklärte.

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