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ÖPNV Immer mehr Menschen fahren mit Bus und Bahn

Noch nie sind so viele Menschen mit dem öffentlichen Nahverkehr gefahren wie 2018. Die Unternehmen stoßen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen.
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Im vergangenen Jahr fanden in Deutschland 10,4 Milliarden Fahrten im Nahverkehr statt. Quelle: dpa
Bus im niedersächsischen Laatzen

Im vergangenen Jahr fanden in Deutschland 10,4 Milliarden Fahrten im Nahverkehr statt.

(Foto: dpa)

Berlin Busse und Bahnen haben auch 2018 einen Passagierrekord verzeichnet und stoßen allmählich an ihre Kapazitätsgrenzen. Im vergangenen Jahr fanden 10,4 Milliarden Fahrten im Nahverkehr statt und damit 0,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie der Verband der Verkehrsunternehmen (VDV) am Mittwoch in Berlin mitteilte. Dies ist der 21. Jahresrekord in Folge – wenn auch das Plus geringer ausfiel in den vergangenen Jahren.

Der VDV sprach zwar von einem positiven Ergebnis: „Dennoch zeigt sich immer deutlicher, dass wir vielfach an Kapazitätsgrenzen stoßen“, sagte VDV-Präsident Ingo Wortmann. Vor allem der fehlende Ausbau der Straßen und Schienen sei ein Hemmnis für weiteres Wachstum. Der Preisanstieg habe 2018 mit 1,4 Prozent im Bundesdurchschnitt unter der Inflation gelegen und werde auch 2019 moderat ausfallen.

Vor dem Hintergrund von Forderungen nach einem verbilligten oder gar kostenlosen Nahverkehr warnte Wortmann, ein kräftiger Zuwachs an Passagieren sei dann gar nicht mehr zu bewältigen. Die Überlegungen waren vor allem wegen der Klimaschutzziele der Bundesregierung aufgekommen, zu denen der Nahverkehr beitragen soll.

Nach Berechnungen des VDV könnte aber durch verstärkte öffentliche Investitionen vor allem in die Infrastruktur ein erheblicher Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Durch ein Bündel von Instrumenten, das auch den Schienengüterverkehr einschließt, könnten rund 15 Millionen Tonnen CO2 gespart werden. Damit würden allein 20 Prozent der erforderlichen Einsparungen des Verkehrssektors bis 2030 erreicht werden.

  • rtr
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