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Österreichischer Konzern Ziegelhersteller Wieneberger trotz Umstrukturierung zuversichtlich

Im ersten Quartal machte der österreichische Konzern 20 Millionen Euro Verluste. Verkäufe sollen den Ziegelhersteller wieder auf Kurs bringen.
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„Die positive Entwicklung bei Umsatz und organischem Ergebnis zeigt klar, dass wir auf Wachstumskurs sind“, sagte der Manager. Quelle: Reuters
Heimo Scheuch

„Die positive Entwicklung bei Umsatz und organischem Ergebnis zeigt klar, dass wir auf Wachstumskurs sind“, sagte der Manager.

(Foto: Reuters)

WienDer weltweit größte Ziegelhersteller Wienerberger ist im Auftaktquartal vor allem wegen der laufenden Restrukturierung tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Im traditionell schwachen ersten Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von fast 20 Millionen Euro nach einem Minus von 17,5 Millionen Euro, wie der weltweit tätige Wiener Konzern am Mittwoch mitteilte.

Trotz höherer Verluste sieht sich Firmenchef Heimo Scheuch mit der Umstrukturierung und dem Jahresstart im Plan. „Die positive Entwicklung bei Umsatz und organischem Ergebnis zeigt klar, dass wir auf Wachstumskurs sind“, sagte der Manager zur Nachrichtenagentur Reuters.

Er sei daher zuversichtlich, die Ziele zu erreichen. Für 2018 wurde ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebitda) zwischen 450 und 470 Millionen Euro angekündigt.

Die Erlöse und der operative Gewinn wurden bereits im April veröffentlicht. An der Wiener Börse legten die Wienerberger-Aktien um 3,7 Prozent auf 22,7 Euro zu und führten damit die Gewinner im Topsegment ATX an.

Der Konzern wird laut Scheuch Aktivitäten verkaufen, die sich nicht so gut entwickeln. Verkäufe seien in allen Bereichen möglich, konkreter wollte der Manager nicht werden. In den nächsten eineinhalb Jahren sollen durch Verkäufe etwa 100 Millionen Euro in die Kasse gespült werden. Derzeit werde mit Interessenten verhandelt, sagte Scheuch. Da auch Zukäufe geplant seien, werde die Anzahl der Werke etwa stabil bleiben.

In Deutschland und Österreich will der Konzern nicht weiter schrumpfen, sondern Kosten senken. „Die Umsätze haben sich nicht so entwickelt wie geplant, weil der Einfamilienhausbau in diesen zwei Märkten nicht so vorangeschritten ist“, sagte Scheuch. Derzeit würden vor allem mehrgeschossige Gebäude gebaut. Die Ziegeln der Österreicher kommen aber hauptsächlich in Ein- und Zweifamilienhäusern zum Einsatz

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  • rtr
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