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Oman Air „Wir fliegen unter dem Radar, aber wissen, in welche Richtung“

Während die Airlines aus den arabischen Emiraten gefürchtet sind, ist Oman Air eher unbekannt. Die Gesellschaft aus dem gleichnamigen Sultanat wächst ebenfalls schnell – und denkt über ein neues Ziel in Deutschland nach.
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Die Airline des arabischen Sultanats verdoppelt in den kommenden Jahren die Flotte. Quelle: PR
Boeing 787 von Oman Air

Die Airline des arabischen Sultanats verdoppelt in den kommenden Jahren die Flotte.

(Foto: PR)

BerlinDie schnellwachsende Fluggesellschaft Oman Air liebäugelt mit Düsseldorf als drittem Ziel in Deutschland. „Düsseldorf ist für uns sehr interessant“, sagte Konzernchef Paul Gregorowitsch am Mittwoch auf der Tourismusmesse ITB in Berlin. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Falls die Metropole am Rhein angeflogen werden sollte, dann mit einem Airbus A330-Langstreckenjet mit 230 Sitzplätzen, sagte er.

Derzeit fliegt die Gesellschaft aus dem arabischen Sultanat hierzulande Frankfurt und München an. Anders als die Nahost-Airlines Emirates, Etihad und Qatar Airways unterliegt Oman Air keinen staatlichen Beschränkungen bei der Zahl der Zielflughäfen in Deutschland. „Wir können so viel fliegen wie wir wollen.“

Gregorowitsch übernahm im Sommer 2014 bei der staatlichen Fluglinie mit Sitz in der omanischen Hauptstadt Muscat das Ruder. Sein Auftrag ist es, Touristen in das Land am Indischen Ozean zu bringen und damit die Abhängigkeit von Öleinahmen zu verringern. „Wir haben für die Wirtschaft des Omans einen Beitrag von einer Milliarde Euro geliefert“, sagte der Niederländer. Die Flotte soll in den nächsten Jahren von derzeit rund 35 auf 70 Flugzeuge wachsen.

Teil der Strategie ist es, in Nischen vorzustoßen, die wesentlich größere Rivalen wie Emirates übersehen. „Wir fliegen unter dem Radar, aber wir wissen, in welche Richtung.“ Im Jahr fliegen sechs Millionen Passagiere mit Oman Air. Vor Oman Air leitete Gregorowitsch zwei Jahre bis Ende 2013 den Vertrieb der angeschlagenen Air Berlin.

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  • rtr
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