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Oneworld-Allianz Air Berlin startet Offensive

Deutschlands zweitgrößte Fluglinie Air Berlin will bald zur weltweiten Luftfahrt-Familie Oneworld gehören und endlich auf sicheren Beinen stehen. Einen Vorgeschmack gibt es auf der Tourismusmesse ITB. Doch die Lufthansa lauert.
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Grüß mir die Sonne: Air Berlin will hoch hinaus. Quelle: dpa

Grüß mir die Sonne: Air Berlin will hoch hinaus.

(Foto: dpa)

Berlin Joachim Hunold kam leicht lädiert. Doch die Laune des robusten Air-Berlin-Chefs konnte das nicht trüben. Den rechten Arm nach Schulter-OP in einer Schlinge gefangen, trat der 61-Jährige am Mittwoch auf der Tourismusmesse ITB auf die Bühne, um die Zukunft seiner noch immer angeschlagenen Airline zu skizzieren.

Und die liegt in der Gemeinschaft der Großen - im internationalen Luftfahrtbündnis Oneworld. Man liege beim Beitritt "voll im Zeitplan", so Hunold. Im April 2012 soll Air Berlin dann vollständig dazugehören, Seite an Seite mit American Airlines und British Airways. "Das ist für uns eine große Herausforderung", sagte der Chef von Deutschlands zweitgrößter Fluglinie.

Oneworld ist nach Star Alliance um die Lufthansa und Skyteam mit Air-France-KLM die dritte große Luftfahrt-Allianz. Die Mitglieder teilen sich Strecken, stimmen Anschlüsse aufeinander ab oder arbeiten bei den Bonussystemen zusammen.

Das spart viel Geld - irgendwann. Denn Beitrittskandidaten müssen zunächst viel investieren, etwa in Buchungssysteme oder Kabinenstandards. Hunold rechnet für Air Berlin mit einem "niedrigen zweistelligen Millionenbetrag".

Wie das künftig einmal aussieht im internationalen Kreis, präsentierte der Airline-Chef in Berlin. So hat er die Partnerschaft mit American Airlines ausgebaut: Air Berlin fliegt künftig verstärkt zu den Drehkreuzen Miami, Los Angeles und New York - von dort aus können Passagiere in andere US-Städte weiterfliegen. Gleichzeitig werden die deutschen Drehkreuze Berlin und Düsseldorf ausgebaut.

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