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Online-Modehändler Zalandos Kunden bestellen pro Einkauf immer weniger – die Blitzanalyse

02.05.2019 - 08:11 Uhr Kommentieren
Zalandos Kunden sind geiziger geworden – die Blitzanalyse Quelle: Reuters
Zalando-Pakete

Der Online-Modehändler hat seinem Umsatz im ersten Quartal gesteigert.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Europas größter Online-Modehändler Zalando verbessert sein operatives Ergebnis leicht. Aber der Nettoverlust steigt. Die wichtigsten Fakten zum Geschäftsjahr 2018:

  • Der Umsatz steigt im ersten Quartal 2019 um 15,2 Prozent auf rund 1,4 Milliarden Euro. Das Wachstum fällt jedoch deutlich geringer aus als im gesamten vergangenen Jahr, als der Umsatz noch um 20 Prozent auf rund 5,4 Milliarden Euro zulegte.
  • Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) steigt von 0,4 auf 6,4 Millionen Euro. Im gesamten vergangenen Jahr war er von 215 auf 173 Millionen Euro gesunken.
  • Der Nettoverlust steigt im ersten Quartal gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum von 15,1 auf 17,6 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr hatte Zalando noch einen Nettogewinn von 51 Millionen Euro erzielt.
  • Die bereinigte Ebit-Marge steigt im ersten Quartal nur minimal von 0 auf 0,5 Prozent (2018: von 4,8 auf 3,2 Prozent).

Der neue Chief Financial Officer (CFO) David Schröder zeigte sich „zufrieden mit unseren Ergebnissen im ersten Quartal“. Sie seien im Einklang mit der Jahresprognose.

Er betonte, dass der „Fokus klar auf Wachstum“ liege. Diese Linie verfolgt der Zalando-Vorstand seit Jahren.

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    Das fällt positiv auf

    Die Zahl der aktiven Kunden steigt auf einen neuen Rekordwert, und zwar um 14,1 auf 27,2 Millionen. Die Zahl der Einkäufe pro Kunde bei Zalando steigt im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 4,0 auf 4,5. 

    Das fällt negativ auf

    Einen Trend hat Zalando noch nicht ganz gestoppt: Die Kunden bestellen pro Einkauf immer weniger. Der Wert des durchschnittlichen Einkaufs sinkt im ersten Quartal von 56,1 auf 55,9 Euro. In den vergangenen zwölf Monaten ist der Wert von 59,4 auf 57,1 Euro pro Einkauf gesunken. Die Zalando-Kunden sind also bei ihren Einkäufen geiziger geworden.

    Was jetzt passiert

    Um seine ambitionierten Wachstumsziele zu erreichen, setzt Zalando ab sofort noch stärker auf sein Partnerprogramm. Dabei bietet der Konzern eine Plattform für die digitalen Läden großer Marken. Dieses gesamte Bruttowarenvolumen GMV (Gross Merchandise Volume) aus Zalando-Beständen und aus denen der Markenpartner soll bis 2023/2024 einen Wert von 20 Milliarden Euro erreichen.

    In diesem Jahr erwartet Zalando ein GMV-Wachstum zwischen 20 bis 25 Prozent. Im ersten Quartal lag das Wachstum des GMV mit 23,1 Prozent also in diesem prognostizierten Korridor. Das Umsatzplus wird hingegen für 2919 nur am unteren Ende dieser Spanne erwartet. Im ersten Quartal lag es allerdings mit 15,2 Prozent deutlich niedriger. Außerdem prognostiziert der Vorstand ein bereinigtes Ebit zwischen 175 bis 225 Millionen Euro.

    Zalando hofft weiter auf einen Erfolg seines noch jungen Beauty-Geschäfts, das vor gut einem Jahr startete. Der Konzern nennt zwar keine Umsatzzahlen zu der Sparte. Aber er versichert, dass drei von fünf Kunden, die nach Beauty-Produkten suchen, auch Kleidung oder Schuhe auf der Plattform kaufen.

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