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Online-Shopping Jeder Zweite kauft im Internet ein

Rund 42,3 Millionen Deutsche habe in diesem Jahr im Internet eingekauft. Online-Shopping ist insbesondere bei jungen Leuten beliebt. Nur wenige Verbraucher kaufen bislang allerdings mit dem Smartphone ein.
05.12.2012 - 10:45 Uhr 1 Kommentar
Mehr als die Hälfte der Verbraucher in Deutschland kauft über das Internet ein. Quelle: dapd

Mehr als die Hälfte der Verbraucher in Deutschland kauft über das Internet ein.

(Foto: dapd)

Wiesbaden Mehr als die Hälfte der Verbraucher in Deutschland kauft über das Internet ein. In diesem Jahr hätten rund 42,3 Millionen Menschen Waren oder Dienstleistungen über das Internet geordert, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit. Unter den regelmäßigen Internetnutzern ab zehn Jahren entspreche dies einem Anteil von 74 Prozent. In den vergangenen fünf Jahren habe sich damit der Anteil der Onlinenutzer, die über das Internet einkauften, um rund acht Prozentpunkte oder insgesamt 8,8 Millionen Menschen erhöht.

Als Internetnutzer zählt das Statistische Bundesamt Verbraucher, die in den drei Monaten vor der Befragung das Internet genutzt haben. Onlineeinkäufer sind demnach Internetnutzer, die in den zurückliegenden zwölf Monaten Waren und Dienstleistungen über das Internet geordert haben.

Am höchsten ist der Anteil der Onlineeinkäufer unter den 25- bis 44-Jährigen, wie die Statistiker mitteilten. Hier kauften in den vergangenen zwölf Monaten 89 Prozent online ein. Dieser Anteil sei seit 2007 um neun Prozentpunkte gestiegen. Auf je 74 Prozent belaufe sich der Anteil der Onlinekäufer unter den 16- bis 24-Jährigen (plus sechs Prozentpunkte) und den 45- bis 64-Jährigen (plus zwölf Prozentpunkte). Unter dem Menschen über 65 kauften 57 Prozent im Internet ein (plus zwölf Prozentpunkte), unter den Zehn- bis 15-Jährigen 29 Prozent (plus sechs Prozentpunkte).

Onlineeinkäufe per Smartphone oder Handy erledigen die Verbraucher in Deutschland laut Statistik bislang eher selten: Der Anteil der Onlineeinkäufer, die ein Mobiltelefon genutzt hätten, habe sich auf lediglich zehn Prozent belaufen. Mit einem Anteil von 16 Prozent waren Onlineeinkäufe demnach unter den 16- bis 24-Jährigen am weitesten verbreitet.

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    (Foto: obs)
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    (Foto: Reuters)
    Toshiba's HD DVD player is displayed at an electronic shop in Tokyo
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    Der Test und die Kriterien

    Besonderes Augenmerk lag bei der Umfrage auf den Kriterien Optik und Gestaltung, Suche und Navigation, Preis und Angebot, Beratung, Information und Service sowie Bestellung, Bezahlung und Lieferung. Dabei konnte ein Händler maximal 5 (= sehr gut) Punkte in jeder Kategorie erhalten, woraus sich zusammenfassend der Online-Service-Index (OSI) ergibt, der in Prozent anzeigt, wie zufrieden die Kunden mit den Internetseiten sind. Für den Test bestellten die Studenten, die anonym wie normale Kunden aufgetreten sind, vier Produkte. Eine Digitalkamera, eine Kaffeemaschine, ein Navigationsgerät und einen Bluray-Player.

    (Foto: Reuters)
    Alternate
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    Platz 8: Alternate

    Der Online-Shop Alternate kommt demnach im Gesamtergebnis auf 66 Prozent. Immerhin sind die Kunden von der Optik und Gestaltung zu 74 Prozent zufrieden. Nicht ganz so gut schneidet das hessische Unternehmen, das schon seit 1997 im E-Commerce aktiv ist, in den restlichen Kategorien ab. Vor allem beim Angebot und beim Preis ist Alternate mit 62 Prozent der schlechteste Händler im Test.

    (Quelle: www.alternate.de)

    Cyberport
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    Platz 7: Cyberport

    Im Gesamtergebnis schneidet Cyberport mit 69 Prozent ab. Der Vorletzte konnte vor allem im Bereich Service mit 74 Prozent Zufriedenheit bei den Kunden punkten. Die Produktinformationen des Online-Händlers, der mehrheitlich der Hubert Burda Media gehört, sind verständlich, es gibt Testberichte und Kundenrezensionen zu den Waren und die Hotline ist hilfsbereit und schnell zu erreichen.

    (Quelle: www.cyberport.de)

    Conrad
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    Platz 6: Conrad

    Die Auswahl bei Conrad ist unschlagbar, viele kennen den Händler, der schon seit 1923 im Versandhandel tätig ist, vom Einkaufsbummel in der Stadt. Der Online-Store des Familienunternehmens hat allerdings ein kleines Manko, weswegen Conrad im Test Federn lassen muss. Insgesamt sind die Kunden zwar zu 72 Prozent zufrieden, aber was die Optik und die Gestaltung anbelangt, ist Conrad mit 65 Prozent einer der schlechtesten Händler im Test.

    (Quelle: www.conrad.de)

    Gina-Lisa Lohfink und Micaela Schäfer werben für redcoon.de
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    Platz 5: Redcoon

    Mit dem Aschaffenburger Elektronik-Versender Redcoon will die Metro ihre Online-Strategie ausbauen. Erst Anfang 2011 hat das Düsseldorfer Unternehmen den Online-Händler gekauft. Doch schon die erste TV-Kampagne sorgte für Aufsehen und beschäftigte den Deutschen Werberat. Zwar sind die Sports ironisch gemeint, aber für viele Zuschauer sind ist die Art und Weise, wie die vollbusigen Testimonials Gina-Lisa Lohfink, Micaela Schäfer, Jordan Carver und Sandra Lang ihre Rolle als die „billigsten Mädchen Deutschlands“ ausfüllen, sexistisch und frauenfeindlich.

    Besser schneidet Redcoon bei der Untersuchung der besten Online-Shops ab. Im Gesamtergebnis sind die Kunden zu 75 Prozent zufrieden. Vor allem bei der Frage, wie schnell und einfach die Produktsuche ist, schneidet der Online-Shop mit 80 Prozent gut ab. Hinsichtlich der Preise gibt es insgesamt zwar nur geringe Unterschiede, trotzdem haben Redcoon und der Testsieger – bezogen auf den gesamten Warenkorb – die günstigsten Preise.

    (Foto: obs)
     


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