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Onlinehändler Heftiger Widerstand bei Anwohnern gegen neue Amazon-Zentrale in New York

Amazon verspricht 25.000 Jobs in seiner geplanten New Yorker Zentrale. Doch bei Anwohnern regt sich Widerstand gegen den neuen Nachbarn.
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Im Stadtteil Long Island City wachsen die Proteste gegen die neue Amazon-Zentrale stetig. Quelle: AFP
Proteste in New York

Im Stadtteil Long Island City wachsen die Proteste gegen die neue Amazon-Zentrale stetig.

(Foto: AFP)

Düsseldorf, New York Der US-Onlinehändler Amazon stößt laut einem Medienbericht der „Financial Times“ mit seinen Plänen für ein neues Hauptquartier in New York auf heftigen Widerstand in der Bevölkerung. Während Andrew Cuomo, Gouverneur des Staates New York und Bill de Blasio, Bürgermeister der Stadt New York City, Amazons Standortwahl ausdrücklich begrüßen und den Onlinehändler in den vergangenen Monaten regelrecht umworben haben, befürchten viele Anwohner erheblich steigende Immobilienpreise im Stadtteil Queens.

Zudem können viele Bürger nicht verstehen, dass die Stadt Milliarden an Fördergeldern für Amazon ausgibt, wenn zugleich an anderen Stellen Schulen und andere öffentliche Einrichtungen verfallen.

Der Standortentscheidung ist ein längeres Auswahlverfahren vorausgegangen, bei dem mehrere Städte in den USA in die engere Auswahl für den Bau einer neuen Zentrale kamen. Dass sich das Unternehmen am Ende für New York City entschieden hat, liegt wohl auch an den Fördergeldern von umgerechnet rund 2,6 Milliarden Euro, die Amazon vom Staat und der Stadt New York versprochen wurden. Im Gegenzug kündigte Amazon 25.000 neue, gut bezahlte Jobs in New York an.

Der US-Onlinehändler gibt sich angesichts der wachsenden Proteste bürgernah, hat jüngst mehrere Mitarbeiter eingestellt, die die Kommunikation zwischen Unternehmen und Anwohnern verbessern sollen. „Wir wollen uns mit der Nachbarschaft in Long Island City verbinden und ins Gespräch mit der Gemeinschaft kommen. Wir wollen zuhören, lernen und mit unseren Nachbarn zusammenarbeiten, da wir tausende neue Jobs hierher bringen“, so ein Amazon-Sprecher.

Es dürfte noch einiges an Überzeugungsarbeit kosten, bis die Protestler, die sich gerne mit den Gelbwesten in Frankreich vergleichen, Amazon als neuen Nachbarn und Teil der Gemeinschaft von Long Island City akzeptieren – und nicht als fremden Störfaktor in ihrem Wohngebiet.

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