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Onlinehändler Verdi ruft erneut zu Streiks bei Amazon auf

Beim Versandriesen kommt es am Montag und Dienstag wieder zu Streiks an mehreren deutschen Standorten. Bislang waren alle Tarifbemühungen jedoch erfolglos.
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Seit 2013 will die Gewerkschaft Verdi einen Tarifvertrag für Mitarbeiter bei Amazon. Quelle: dpa
Streik bei Amazon

Seit 2013 will die Gewerkschaft Verdi einen Tarifvertrag für Mitarbeiter bei Amazon.

(Foto: dpa)

Frankfurt, BerlinIm zähen Tarifkonflikt bei Amazon ruft die Gewerkschaft Verdi erneut zu Streiks auf. Die Ausstände sollten bundesweit mit dem Beginn der Frühschicht an diesem Montag beginnen und bis Dienstagabend dauern, teilte Verdi in Berlin mit.

Betroffen seien die Amazon-Standorte in Bad Hersfeld, Koblenz, Leipzig, Rheinberg und Werne. Allein in Bad Hersfeld, dem größten Amazon-Logistikzentrum hierzulande, beteiligen sich laut Verdi rund 500 Beschäftigte an dem Streik vor dem Tag der Deutschen Einheit. Man rechne mit Lieferverzögerungen.

Amazon habe Lohnerhöhungen von 2,0 bis maximal 2,7 Prozent ab Oktober angeboten, erklärte Verdi. Diese „geringen“ Steigerungen zementierten aber den Abstand zu den Tariflöhnen im Einzel- und Versandhandel. Der Konzern versuche, die Beschäftigten mit einseitigen Lohnerhöhungen von Streiks abzuhalten. Sicherheit biete jedoch nur ein Tarifvertrag.

Amazon erklärte, man erwarte keine Lieferverzögerungen wegen der Streiks. Der Konzern passe die Löhne jährlich an und habe dies auch in den vergangenen Jahren getan. Trotzdem sei es zu Streiks gekommen.

Verdi kämpft seit 2013 um einen Tarifvertrag für die rund 16.000 Beschäftigten des US-Händlers in Deutschland – bislang erfolglos. Das Unternehmen betonte zuletzt, man könne auch ohne einen solchen Vertrag ein fairer und verantwortungsvoller Arbeitgeber sein.

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  • dpa
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