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Osram Lampenhersteller legt im zweiten Quartal zu

Der Münchner Lampenhersteller Osram hat zugelegt: Der Gewinn des Unternehmens habe sich im Vergleich zum Vorjahr um gut 30 Prozent auf 151 Millionen Euro gesteigert. Zukunftssorgen bleiben jedoch.
17.04.2015 - 11:12 Uhr Kommentieren
Die Zentrale der Firma Osram: Die Münchner beschäftigen heute noch rund 33.000 Mitarbeiter, haben aber bereits einen weiteren drastischen Stellenabbau angekündigt. Quelle: dpa
Licht aus?

Die Zentrale der Firma Osram: Die Münchner beschäftigen heute noch rund 33.000 Mitarbeiter, haben aber bereits einen weiteren drastischen Stellenabbau angekündigt.

(Foto: dpa)

München Der Lampenhersteller Osram blickt nach Zuwächsen zuversichtlicher in die Zukunft. Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres, das bei dem Münchner Konzern im Oktober begonnen hatte, habe der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr um gut 30 Prozent auf 151 Millionen Euro zugelegt, teilte Osram am Donnerstagabend mit. Dabei profitierte die frühere Siemens-Tochter vor allem von der Euro-Schwäche, die Exportprodukte außerhalb der Eurozone für die Kunden günstiger macht.

Osram leidet seit Jahren darunter, dass das traditionelle Geschäft mit Glühbirnen und Leuchtstoffröhren immer schneller schrumpft.

Diese Händler machen Deutschland satt
Platz 10: Globus
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Die Supermarktkette aus dem Saarland entwickelte bereits 1966 ein Konzept, das einem modernen Supermarkt ähnelt. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 18.500 Mitarbeiter in 46 SB-Warenhäusern. Im Jahr 2015 erreichte die Globus-Gruppe einen Umsatz von 4,82 Milliarden Euro.

Quelle: TradeDimensions

(Foto: Imago)
Platz 9: Rossmann
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Die Drogeriekette kann den Umsatz mit Lebensmitteln im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Waren es 2014 noch 5,41 Milliarden Euro, machte Rossmann im vergangenen Jahr 5,75 Milliarden Euro Umsatz. Die Drogeriekette von Dirk Roßmann verkauft vor allem Bio-Lebensmittel und Wein.

(Foto: dapd)
Platz 8 : dm
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Der erste dm-Markt eröffnete 1973 in Karlsruhe. Heute ist dm in zwölf europäischen Ländern mit über 3.200 Marken präsent. Mit 7,03 Milliarden Euro Umsatz dürfte der Drogeriekonzern durchaus zufrieden auf das vergangene Jahr zurückblicken.

(Foto: dpa)
Platz 7: Tengelmann
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2015 gehörte die Handelskette aus Mühlheim an der Ruhr noch zu den größten Lebensmittelhändlern der Republik mit einem Umsatz von 7,7 Milliarden Euro im Jahr 2015. Im März 2016 wurde allerdings die Übernahme durch den Konkurrenten Edeka von Wirtschaftsminister Gabriel genehmigt.

(Foto: ap)
Platz 6: Lekkerland
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Der Handelsriese mit Sitz in Frechen beliefert vor allem die Shops von Tankstellen und kleine Büdchen. Das Geschäft mit dem Spontan- und Spätkauf katapultiert Lekkerland unter die größten Händler mit einem Umsatz von 9,08 Milliarden Euro.

Platz 5: Metro-Gruppe
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Zum Dax-Konzern gehört mit Metro Cash&Carry nicht nur der führende Lebensmittel-Großhändler, sondern auch die real-Supermärkte. Damit nehmen die Düsseldorfer unter Deutschlands Lebensmittelhändlern eine führende Position ein. Dennoch büßte die Gruppe im Vergleich zu 2014 mehr als drei Milliarden Euro ein und brachte es im vergangenen Jahr auf einen Umsatz in Höhe von 26,13 Milliarden Euro. Verantwortlich dafür ist der Verkauf der Warenhaussparte Galeria Kaufhof.

(Foto: dpa)
Platz 4: Aldi
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Beim Lebensmittelabsatz landet der Discounter auch in diesem Jahr nicht auf dem Treppchen – überholt aber Metro und landet auf Platz vier. Der Umsatz stieg 2015 auf 27,8 Milliarden Euro. Aldi Nord und Aldi Süd legten gemeinsam um 1,5 Prozent zu.

(Foto: dpa)

Der Technologiewandel zu Leuchtdioden (LED) und der Preisverfall setzen das Unternehmen zunehmend unter Druck.

Die Münchner beschäftigen heute noch rund 33.000 Mitarbeiter, haben aber bereits einen weiteren drastischen Stellenabbau angekündigt: Bis September 2017 sollen an den deutschen Standorten 1700 Arbeitsplätze gestrichen werden, im Ausland weitere 6100.

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