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Paketdienst DHL setzt in Nordamerika auf autonome Fahrzeuge und Roboter

Das E-Commerce-Geschäft von DHL boomt in Nordamerika. Um die steigende Nachfrage zu bewältigen, setzt die Post-Tochter auf neue Technologien.
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DHL eröffnet ersten Autoschalter für Pakete

Dallas Der Paketdienst DHL setzt in seinen Lagerhäusern in Nordamerika künftig künstliche Intelligenz, selbstfahrende Fahrzeuge und Roboter ein. So will das Logistikunternehmen die steigende Nachfrage nach E-Commerce bewältigen. DHL hat seinen inländischen Paketdienst in den USA zwar 2008 eingestellt, bietet Spediteuren aber nach wie vor Lagerung und Auftragsabwicklung an.

Die US-Einheit der Deutschen Post wird 300 Millionen US-Dollar investieren, um 350 ihrer 430 Läger mit neuen Technologien auszustatten. Dazu sollen auch selbstfahrende Rollwagen und Roboter gehören, die eigenständig Artikel aus ihren Lagerplätzen heraussuchen und sortieren können, sagte Scott Sureddin, Vorstandschef von DHL Supply Chain North America.

„Die Technologien in diesem Bereich haben sich wirklich verbessert, so dass wir die Chance haben, hier größere Investition tätigen zu können“, sagte Sureddin am Mittwoch in einem Interview.

DHL tritt in den USA gegen Wettbewerber wie United Parcel Service, FedEx und XPO Logistics an. Dabei profitiert die Post-Tochter wie in Deutschland vom Online-Boom: Das E-Commerce-Geschäft von DHL in Nordamerika wird in diesem Jahr um 25 Prozent wachsen.

Die neuen Geräte zeigen bereits Wirkung: Laut DHL erhöhen sie die Produktivität um 25 Prozent und die Kapazitäten um 30 Prozent.

„Das ist beispiellos, sowas gab es noch nie“, sagte Jim Gehr, Präsident des nordamerikanischen Einzelhandels. „Das sind wirklich entscheidende Technologien.“

Und es kommt noch mehr, sagte Surredin. DHL, die weltweite Nr. 1 in der Kontraktlogistik, will im September nahe Chicago ein 2200 Quadratmeter großes Innovationszentrum eröffnen. Dort will das Unternehmen selbst neue Werkzeuge entwickeln, um die Betriebsabläufe zu beschleunigen.

DHL beschäftigt in Nordamerika 35.000 Mitarbeiter im Bereich Supply Chain und sagt, die neuen Hilfsmittel werde keine Arbeiter ersetzen. Im Gegenteil sollen sie helfen, Mitarbeiter einzustellen und durch Technik-Schulungen stärker an das Unternehmen zu binden.

  • Bloomberg
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