Pannenflughafen BER soll eingefrorene Bundesmittel bekommen

Der Berliner Flughafen BER soll bislang gesperrte Gelder vom Bund erhalten: Noch vor der Sommerpause könnten 85 Millionen Euro für Schallschutzmaßnahmen freigegeben werden – allerdings gibt es eine klare Gegenbedingung.
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Die Eröffnung des Flughafens wurde bereits mehrfach verschoben. Zurzeit ist kein Termin bekannt, wann der BER in Betrieb genommen werden kann. Quelle: dpa

Die Eröffnung des Flughafens wurde bereits mehrfach verschoben. Zurzeit ist kein Termin bekannt, wann der BER in Betrieb genommen werden kann.

(Foto: dpa)

BerlinDer Berliner Pannenflughafen BER soll nach einem Bericht des „Focus“ Zugriff auf bisher gesperrte Finanzmittel erhalten. Der Haushaltsausschuss des Bundestags wolle noch vor der Sommerpause über die Freigabe von 85 Millionen Euro an eingefrorenen Bundesmitteln entscheiden, berichtet das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Das Geld werde vor allem für den Bau von Schallschutzmaßnahmen gebraucht.

Der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, Werner Gatzer, sagte dem „Focus“: „Ich habe großes Interesse, dass die Haushaltsmittel für den Flughafen entsperrt werden.“ Voraussetzung sei aber, dass die Flughafengesellschaft die Fragen des Haushaltsausschusses zufriedenstellend beantworte. Vor allem müsse BER-Chef Hartmut Mehdorn detailliert erklären, welche Kosten bis zur Inbetriebnahme des Großflughafens noch entstehen.

Die Eröffnung des Flughafens wurde bereits mehrfach verschoben. Zurzeit ist kein Termin bekannt, wann der BER in Betrieb genommen werden kann.

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