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Passagierzahlen Ryanair und British Airways melden Zuwachs

Der Dezember war für Ryanair und British Airways ein guter Monat, beide Fluglinien melden höhere Passagierzahlen. Derweil dreht sich das Preiskarussel erstmals im neuen Jahr: Die zweitgrößte US-Fluggesellschaft kündigte Preiserhöhungen an - und dürfte damit nicht lange allein bleiben.

HB DUBLIN. Europas größter Billigflieger Ryanair hat im Dezember 3,95 Mill. Passagiere befördert und damit 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Auslastung der Flugzeuge - der Sitzladefaktor - sank dagegen auf 79 Prozent nach 81 Prozent vor Jahresfrist, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Auch British Airways meldete Zuwächse: Dank einer besseren Auslastung von First und Business Class beförderte die drittgrößte Fluggesellschaft Europas im Dezember ein Prozent mehr Passagiere als im Vorjahreszeitraum. Der Sitzladefaktor fiel hingegen um 0,7 Prozentpunkte auf 73,5 Prozent. Zugleich bekräftigte der Konzern, für das Gesamtjahr ein Umsatzwachstum von drei bis 3,5 Prozent anzustreben.

Weltweit stieg der Flugverkehr zwischen Januar und November 2007 um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Internationale Luftfahrtverband IATA mitteilte. Der durchschnittliche Sitzladefaktor lag bei 77,1 Prozent, der Frachtverkehr nahm um 3,9 Prozent zu.

Unterdessen gab der United-Airlines-Mutterkonzern UAL die erste größere Preiserhöhung in 2008 bekannt. Wegen "beispielloser Treibstoffkosten" habe das Unternehmen die Ticketpreise im gesamten System um fünf bis zehn Dollar angehoben, teilte die zweitgrößte US-Fluggesellschaft mit. Experten werteten dies als wahrscheinlichen Beginn einer Welle von Preisanstiegen, ausgelöst durch höhere Treibstoffkosten und schwächere Nachfrage.

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