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Pensionierungswelle Großteil der Bahn-Beamten geht innerhalb der nächsten zehn Jahre in den Ruhestand

Zwei Drittel der Beamten bei der Bahn werden in den kommenden zehn Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Bis 2040 werden alle Beamten pensioniert sein.
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Beamte sind bei der Bahn wegen ihres großen Eisenbahnwissens gerngesehene Kollegen. Quelle: dpa
Bundesbeamte

Beamte sind bei der Bahn wegen ihres großen Eisenbahnwissens gerngesehene Kollegen.

(Foto: dpa)

Berlin Bei der Deutschen Bahn werden in den kommenden zehn Jahren rund zwei Drittel der noch verbliebenen Bundesbeamten in den Ruhestand verabschiedet. „Der große Schub ist aufgrund der Demografie in den nächsten zehn Jahren zu erwarten. In dieser Zeit gehen von den gut 30.000 Beamten rund 20.000 in Pension“, sagte die Leiterin Beschäftigungsbedingungen des Konzerns, Sigrid Heudorf, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Die Beamten stammen noch aus der Zeit vor der Gründung der Deutschen Bahn AG im Jahr 1994. Danach wurden keine Beamtenlaufbahnen mehr in dem bundeseigenen Unternehmen begonnen. Die letzten werden Anfang der 2040er Jahre pensioniert.

„Beamte sind bei der Bahn wegen ihres großen Eisenbahnwissens gern gesehene Kollegen“, sagte Heudorf. „Sie kennen sich im Unternehmen aus, waren meist in mehreren Bereichen der Bahn tätig und haben viel Erfahrung.“ Zu den größten Gruppen gehören 4200 Lokführer, 3600 Fahrdienstleiter und 1700 beim Service in den Bahnhöfen, wie Heudorf berichtete.

Von den derzeit 30.800 Beamten sind nach Angaben der Bahn 26.500 im aktiven Dienst. Rund 3500 davon seien beurlaubt, vor allem um als Führungskräfte zu besseren Konditionen tätig sein zu können.

Als Bundesbahn und Reichsbahn 1994 zusammengingen, wurde der größte Teil der westdeutschen Bahn-Beamten, rund 110.000, der Deutschen Bahn per Gesetz zugewiesen. Sie sind bei Einkommen und Arbeitsbedingungen den Angestellten weitgestellt. Bei der Sozialversicherung haben sie Vorteile. Streiken dürfen sie nicht.

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  • dpa
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1 Kommentar zu "Pensionierungswelle: Großteil der Bahn-Beamten geht innerhalb der nächsten zehn Jahre in den Ruhestand"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Und wer zahlt dann die Pensionen?
    Der Steuerzahler ohne Einnahmen aus dem Bahnsektor?

    Und warum gibt es das:
    "beurlaubt, vor allem um als Führungskräfte zu besseren Konditionen tätig sein zu können"
    Da sollte man doch den Beamtenstatus abgeben - und nicht für bessere Pension beurlaubt werden.
    Bessere Konditionen beinhalten doch auch eine Risiko-Prämie - aber bitte MIT Risiko.