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Personalabbau in Zweibrücken Kahlschlag am insolventen Flughafen

Nun ist es Gewissheit: 75 der 100 Mitarbeiter des gebeutelten Flughafens Zweibrücken müssen nach der Einstellung des Flugbetriebs ihren Arbeitsmarkt räumen. Wie lange der Rest noch bleiben darf, ist ungewiss.
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Der Außenbereich des Terminals des Flughafen Zweibrückens: Der Insolvenzverwalter schickt zwei Drittel der Belegschaft nach Hause. Quelle: dpa

Der Außenbereich des Terminals des Flughafen Zweibrückens: Der Insolvenzverwalter schickt zwei Drittel der Belegschaft nach Hause.

(Foto: dpa)

Zweibrücken Von den 100 verbliebenen Mitarbeitern des angeschlagenen Flughafens Zweibrücken müssen drei Viertel gehen. Sie sollten noch am Montag benachrichtigt werden, kündigte der Sprecher des Insolvenzverwalters, Sebastian Brunner, an. Die übrigen sollen den Flughafen winterfest machen. Von dem Airport sollte am Nachmittag vorerst letztmals ein Passagierflug abheben. Danach wird der Betrieb wegen Geldmangels auf Eis gelegt.

Die Verhandlungen mit potenziellen Flughafen-Investoren sollen vorerst dennoch weiterlaufen. Brunner bestätigte Berichte, wonach für Dienstag in Brüssel Gespräche zwischen Vertretern des Landes, dem Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner und der EU-Kommission geplant sind.

Für den Flughafen war im Juli ein Insolvenzantrag gestellt worden. Der Airport im Süden von Rheinland-Pfalz muss nach dem Willen der EU-Kommission 47 Millionen Euro an verbotenen Staatsbeihilfen zurückzahlen, kann das aber nicht. Neue Richtlinien der EU-Kommission verbieten zudem, dass es im Umkreis von 100 Kilometern zwei subventionierte Flughäfen gibt. In diesem Punkt hat Zweibrücken gegen Saarbrücken verloren.

  • dpa
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