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Pharma-Dienstleister Carlyle interessiert sich für PPD-Übernahme

Aus der Sicht des Finanzinvestors passt der Pharma-Dienstleister Pharmaceutical Product Development, der im Forschungsgeschäft verankert ist, gut ins Portfolio. Außerdem könnte Carlyle einen zweiten Partner einbeziehen.
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Carlyle will den Pharma-Dienstleister PPD kaufen. Quelle: dpa

Carlyle will den Pharma-Dienstleister PPD kaufen.

(Foto: dpa)

Philadelphia Die weltgrößte Beteiligungsfirma Carlyle steht Kreisen zufolge in Verhandlungen über eine Milliardenübernahme in der Pharmabranche. Der Finanzinvestor führe Gespräche über den Kauf des Medizin-Forschungsdienstleisters Pharmaceutical Product Development (PPD), sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person zu Reuters.

Den Kreisen zufolge könnte Carlyle noch einen anderen Finanzinvestor für die Transaktion hinzuziehen. Analysten halten einen Kaufpreis von rund vier Milliarden Dollar für möglich, was einem Kurs von 35 bis 37 Dollar je Aktie entsprechen würde. Am Montag war die an der Technologiebörse Nasdaq gelistete PPD-Aktie mit einem Kurs von 31,51 Dollar aus dem Handel gegangen.

Die Gespräche mit Carlyle könnten immer noch scheitern, hieß es in den Kreisen weiter. Weder bei Carlyle noch bei PPD war zunächst eine Stellungnahme erhältlich. PPD mit Sitz in Wilmington im US-Bundesstaat North Carolina ist in 44 Ländern aktiv. Das Unternehmen bietet Pharmafirmen und Biotechunternehmen Unterstützung bei der klinischen Entwicklung von Medikamenten an.

Im vergangenen Jahr kam PPD auf einen Umsatz von 1,47 Milliarden Dollar. Das Unternehmen hatte im Juli mitgeteilt, das Direktorium habe das Management zu einer Strategieprüfung aufgefordert. Der Börsenwert der Gesellschaft liegt bei rund drei Milliarden Dollar. Auch die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte über die Verhandlungen berichtet.

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  • rtr
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