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Pichler baut um 1000 Stellen sind bei Air Berlin gefährdet

Seit Jahren kämpft die Fluggesellschaft Air Berlin mit roten Zahlen. Chef Stefan Pichler will den Konzern daher umbauen. Sein Patentrezept: Sparen, sparen, sparen – und bis zu 1000 Stellen streichen.
03.09.2015 - 16:22 Uhr
Auslagerung von Jobs in Niedriglohnländer: So will die angeschlagene Airline aus den roten Zahlen kommen. Quelle: dpa
Air Berlin

Auslagerung von Jobs in Niedriglohnländer: So will die angeschlagene Airline aus den roten Zahlen kommen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Bei Air Berlin könnten einem Magazinbericht zufolge 1000 der konzernweit 9000 Stellen wegfallen. Um die chronisch defizitäre Fluggesellschaft aus den roten Zahlen zu bringen, könnte ein Teil der Arbeitsplätze, etwa die Personalverwaltung, an Dienstleister in osteuropäische Niedriglohnländer ausgelagert werden, berichtete die „Wirtschaftswoche“ am Donnerstag vorab.

„Zu etwaigen Personalmaßnahmen möchte ich mich erst zu gegebener Zeit äußern“, sagte Air-Berlin-Chef Stefan Pichler dem Magazin. „Aber klar ist: Jeder Bereich des Unternehmens wird beim Sparen helfen müssen.“ Dabei gehe Air Berlin auch der Frage nach, wo Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft welche Leistungen beziehe und welche großen Projekte sie global ausschreiben könne. Ein Air-Berlin-Sprecher betonte am Donnerstag, Air Berlin habe noch nicht entschieden, welche Maßnahmen ergriffen werden. Auch über einen eventuellen Jobabbau gebe es keine Entscheidung.

Der seit Februar amtierende Air-Berlin-Chef hat dem Konzern ein neues Sanierungsprogramm verordnet, zu den Details hat Pichler bislang aber weitgehend geschwiegen. Bei der Vorlage der Halbjahresbilanz Mitte August ließ er durchblicken, dass die Neugestaltung des Streckennetzes ein wichtiger Teil sein werde.

Air Berlin ist nach Sicht von Experten zu klein, um es mit der großen Lufthansa aufzunehmen, und tummelt sich in zu vielen Geschäftsfeldern: als Billigflieger, auf Touristenstrecken, auf Flügen nach Übersee sowie als Zubringer in das Wüstenemirat Abu Dhabi. Dort hat der Partner Etihad seinen Sitz, der knapp 30 Prozent an Air Berlin hält.

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