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Pilotenstreik Germanwings fliegt wieder

Der Streik bei der Lufthansa-Tochter Germanwings ging in der Nacht planmäßig zu Ende. Von einer Lösung sind die Tarifparteien aber weit entfernt - stattdessen drohen neue Streiks und teure Flugausfälle.
17.10.2014 - 03:12 Uhr Kommentieren
Es wird wieder geflogen: Ein Ende der Streikwelle bedeutet das aber noch lange nicht. Quelle: ap

Es wird wieder geflogen: Ein Ende der Streikwelle bedeutet das aber noch lange nicht.

(Foto: ap)

Köln Nach zwölf Stunden ist der Pilotenstreik bei der Lufthansa-Tochter Germanwings am frühen Freitagmorgen zu Ende gegangen. Gegen 1.00 Uhr seien zwei Maschinen vom Flughafen Köln/Bonn und eine in Hannover wieder gestartet, teilte die Fluglinie mit. Der weitere Flugbetrieb werde voraussichtlich wie geplant ablaufen.

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hatte zugesichert, dass mit Streikende um Mitternacht die Piloten die Arbeit wieder aufnehmen. In dem Tarifkonflikt um Vorruhestandsregelungen hatte Germanwings am Donnerstag wegen des Streiks rund 100 Flüge streichen müssen, vor allem im Inland. Betroffen waren nach Angaben der Fluglinie etwa 13 000 Passagiere.

Die Lufthansa will, dass ihre Piloten später als bisher in den bezahlten Vorruhestand gehen - die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit wehrt sich dagegen.

Besonders vom Streik betroffen waren die Flughäfen in Köln/Bonn, Stuttgart, Hamburg und Berlin. In Köln fielen je 23 An- und Abflüge aus, in Stuttgart 21, in Hamburg und Berlin je 17. Während des Streiks fanden Germanwings zufolge rund 80 Prozent der Flugverbindungen statt, der Ersatzflugplan habe "gut" funktioniert. Demnach saßen in den Maschinen Piloten von Eurowings sowie freiwillige Piloten von Germanwings und Lufthansa.

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    Wegen der umfassenden Informationen für die Passagiere sei auch die Lage an den Flughäfen ruhig gewesen. Da die meisten Fluggäste vorab per Mail oder SMS erreicht wurden oder von sich aus umgebucht hätten, gebe es aber keine Warteschlangen auf den Flughäfen, sagte der Sprecher.

    In dem Tarifkonflikt zeichnet sich trotz der inzwischen schon siebten Streikwelle bei der Lufthansa und ihren Tochterunternehmen weiter keine Lösung ab. Arbeitgeber und Gewerkschaft machen sich gegenseitig Vorwürfe. Neue Streiks sind wahrscheinlich.

    • dpa
    • afp
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