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Porto Briefmarken nachverfolgen oder digital erstellen

Briefmarke mit Code, mobile Briefmarke per App oder zum Ausdrucken: Die Post digitalisiert ihr Angebot auch zunehmend für Privatkunden. Ein Überblick.
05.02.2021 - 10:42 Uhr Kommentieren
Briefmarken und Porto: Welche digitalen Möglichkeiten haben Privatkunden? Quelle: dpa
Briefmarke mit Matrixcode

Ab sofort ist die neue Generation der Briefmarken mit Matrixcode zu kaufen.

(Foto: dpa)

Die Deutsche Post will digitaler werden. Seit dem 4. Februar gibt es nun eine neue Briefmarken-Generation. Sie hat neben den üblichen Angaben einen Matrixcode. Wir kennen diese Codes bereits von Paketen oder QR-Codes. Das neue Postwertzeichen ist seit dieser Woche in Post-Filialen zu kaufen.

Grund für die Neuerung ist die Nachverfolgung. Der Verbraucher kann in einer App sehen, wann der Brief im Briefzentrum seiner Region ist und wann er in der Region des Adressaten ankommt.

Die Briefmarke mit Matrixcode ersetzt kein Einschreiben

Das Problem: Die Zustellung selbst wird nicht gescannt. Wer also auf Nummer sicher gehen will, muss weiterhin ein teureres Einschreiben kaufen. Laut Deutscher Post sollen die Marken fälschungssicher sein, eine Mehrfachverwendung sei auszuschließen. Ab 2022 sollen alle neuen Briefmarken den Code haben.

Die Post weist in ihrer Pressemeldung darauf hin, dass die Matrixcodes im Bereich der Frankierung selbst nicht neu sind. Schon seit Jahren werden sie im Bereich der Frankierung von Geschäftskundenpost genutzt. Auch die nur online erhältliche „Internetmarke“ oder Frankiermaschinen verfügen über einen solchen Code. Neu ist, dass nun auch herkömmliche Briefmarken durch einen Matrixcode ergänzt werden.

Die mobile Briefmarke per App und Paypal

Eine weitere digitale Neuerung erleichtert den Briefversand für Privatkunden. Wer gerade keine Briefmarke zu Hause und keine Poststelle um die Ecke hat, aber einen Brief versenden muss, kann eine „mobile Briefmarke“ kaufen. Das funktioniert über die Deutsche Post oder die DHL App. Dort können Kunden die passende Marke auswählen und via PayPal bezahlen. Daraufhin erhalten sie einen Code.

Dieser kommt an die Stelle, wo normalerweise die Briefmarke hingeklebt wird: Nutzer schreiben „#Porto“ und darunter folgt der individuelle Code, der gut leserlich sein muss. Wie es am besten geht, zeigt die Post selbst.

Die Alternative: Briefmarke zum Ausdrucken

Wer kein Paypal und keine Poststelle in der Nähe hat, hat eine dritte Möglichkeit, um einen Brief mit Porto zu versenden. Im Onlineshop der Post gibt es Briefmarken zum Ausdrucken. Kunden können hier die passende Marke aussuchen, mit einem gängigen Zahlverfahren wie Lastschrift, Kreditkarte, Google- oder Apple-Pay zahlen. Daraufhin erhalten sie eine PDF zum Download. Darin enthalten ist die Briefmarke in Form eines Matrixcodes. Diesen können Kunden in Din-A4-Format ausdrucken, ausschneiden und auf ihren Brief kleben oder gleich auf den Briefumschlag drucken lassen.

Mehr: Was bedeutet eigentlich „freimachen falls Marke zur Hand“? Die Erklärung.

  • aiv
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