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Positive Prognose Deutsche Börse will bis 2018 stark wachsen

Zuletzt kämpfte die Deutsche Börse mit niedrigen Leitzinsen der Zentralbanken und wenig beweglichen Märkten. Nun deutet sich in Europa und den USA zaghafte Straffung an, auch setzt die Börse auf neue Geschäfte in Asien.
20.02.2014 - 10:38 Uhr Kommentieren
Reto Francioni, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse AG, glaubt an gute Aussichten für sein Börsenunternehmen. Quelle: dpa

Reto Francioni, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse AG, glaubt an gute Aussichten für sein Börsenunternehmen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Die Deutsche Börse sieht nach zwei Jahren mit rückläufigen Erträgen die Talsohle erreicht. „Wir gehen davon aus, dass wir innerhalb der nächsten vier Jahre unsere Nettoerlöse von gegenwärtig 1,9 Milliarden Euro, je nach der konjunkturellen Entwicklung unseres Marktumfelds, auf einen Wert von 2,3 bis 2,7 Milliarden Euro erhöhen können“, sagte Konzernchef Reto Francioni am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz von Deutschlands größtem Börsenbetreiber in Frankfurt. Francioni geht davon aus, dass die Notenbanken die ultralockere Geldpolitik Schritt für Schritt straffen werden und dass damit auch die Volatilität an den Märkten wieder steigen wird. Zudem rechnet er mit einer Verbesserung der makroökonomischen Rahmenbedingungen.

Wachstumschancen sieht der Schweizer vor allem in Asien. In Singapur baue das Unternehmen derzeit in Abstimmung mit den lokalen Aufsichtsbehörden ein Clearinghaus auf, sagte Francioni und bestätigte damit einen Reuters-Bericht vom September. „Singapur scheint uns dafür geeignet, weil es eine strategisch günstige Position einnimmt und geografische ebenso wie kulturelle Anschlussmöglichkeiten bietet, und zwar sowohl nach Süd- als auch nach Ostasien.“

Die Deutsche Börse könnte mit dem Clearinghaus sowohl eigene Produkte als auch die Geschäfte von anderen Börsenanbietern abwickeln, die über kein Clearinghaus verfügen. Abwicklungshäuser stellen sich bei Geschäften zwischen Käufer und Verkäufer und springen ein, falls einer der Handelspartner ausfällt. Um die Transparenz und Sicherheit im Hunderte Billionen schweren Derivatemarkt zu erhöhen, wollen Aufseher rund um den Globus, dass künftig mehr Geschäfte über die Abwicklungshäuser laufen. Francioni geht davon aus, dass die Clearingpflicht in Europa Ende 2014 oder Anfang 2015 in Kraft treten wird.

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