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Praktiker Praktiker: Gewerkschaft stimmt Gehaltskürzung zu

Einschnitte bei der Altersversorgung und Gehaltseinbußen - mithilfe dieser Maßnahmen will die angeschlagene Baumarktkette jährlich 17,3 Millionen Euro sparen. Die Gewerkschaft stimmt unter Vorbehalt zu.
09.07.2012 - 16:48 Uhr 9 Kommentare
Mit „20 Prozent auf alles“ war die Baumarktkette berühmt geworden. Quelle: Reuters

Mit „20 Prozent auf alles“ war die Baumarktkette berühmt geworden.

(Foto: Reuters)

München Die Gewerkschaft Verdi will die anstehende Sanierung der Baumarktkette Praktiker unter Auflagen unterstützen. Voraussetzung sei, dass Banken und Finanzinvestoren zunächst die Finanzierung sicherstellten, teilte Verdi am Montag mit. "Die Beschäftigten sind bereit, ihren Beitrag für die Zukunft von Praktiker und Max Bahr zu leisten. Allerdings gibt es keinen Blankoscheck, solange die Finanzierung des Sanierungskonzepts nicht solide und belastbar vereinbart ist", sagte Verhandlungsführer Rüdiger Wolff.

Die Gewerkschaft hatte mit der Praktiker-Spitze Gehaltseinbußen der Belegschaft vereinbart. Durch Verzicht auf Weihnachtsgeld, Prämien und Einschnitte bei der Altersversorgung der 11.000 deutschen Praktiker-Mitarbeiter sollen bis 2014 jährlich 17,3 Millionen Euro eingespart werden.

Auf einer turbulenten Hauptversammlung des Unternehmens in der vergangenen Woche hatten die Eigentümer der angeschlagenen Baumarktkette die drohende Pleite abgewendet. Sie beschlossen eine Kapitalerhöhung, der US-Finanzinvestor Anchorage stellte einen 85 Millionen Euro schweren Kredit in Aussicht.

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    9 Kommentare zu "Praktiker: Praktiker: Gewerkschaft stimmt Gehaltskürzung zu"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Die "Alteingesessenen" Vorständler müssen bitte sofort WEG.
      Die können nicht loslassen.
      Da kommen keine neuen Konzepte auf den Tisch, die halten bis zum Händebluten an der Stange fest.
      Donauwelle hat recht.Eine Frau geht ganz ANDERST an die Sache ran. Männer in dieser Position sind nur Machtgeil.
      Um was anderes geht es da gar nicht.
      Wir fordern Frau de Krassny an deren Position!!!

    • Ich stimme Donauwelle uneingeschränkt zu. Man kann ein Unternehmen auch an die Wand fahren. Was aus uns Mitarbeitern wird interessiert niemanden. Jahrzehnte steht man hinter dem Unternehmen und jetzt wird nur noch verheizt. Der Vorstand muß weg. Richtige Profis müßen jetzt gegensteuern. Frau de Krassny trauen viele den Wechsel zu.

    • Eine große Unverschämtheit, das UNS keiner gefragt hat -ob wir auf Gehälter verzichten.......
      Die Obersten machen MIST,....und WIR, die eigentlich den Umsatz machen,haben als Dank weniger im Jahr .
      20% ist seit Anfang an,das schlechteste Image, was sich PRAKTIKER zugelegt hat...was Jeder Mitarbeiter wusste!!!!!
      Warum die da oben nicht? Vielleicht stand die Raffgier an oberster Stelle. Die haben sich doch selbst gefeiert und beweihräuchert.Und wir wussten schon das es bergabging, da haben die noch geträumt.Was Sie auch weiterhin tun.Leih mir doch von keiner Heuschrecke Geld........
      Kompletter VORSTAND erstmal weeeeeeeeeeg!!!!!!!
      Ich möchte Frau de Krassney dort sehen

    • Ich finde es ja auch unverschämt, denn uns Mitarbeiter, bzw. die Betriebsräte, hat keiner gefragt. Man hat uns seit Jahren vor vollendete Tatsachen und völlig sinnlose "neue Konzepte" gestellt, jeder wolte der Sanierer sein und nix ist dabei rausgekommen. Jeder hat sich auf unsere Kosten die Taschen voll gemacht mit Abfindungen und perversen Werbeverträgen. Aber uns streicht man jetzt die Altersvorsorge und das Weihnachtsgeld. Prima! Was wir mal in der Schule über Kapitalismus gelernt haben, bewahrheitet sich in dieser Gesellschaft täglich aufs Neue! Schafft die Arge jetzt auch für Praktikermitarbeiter neue Stellen???? Oder haben die schon die Schleckerfrauen? Eher nicht. Hier muß man wirklich sehen, ob man noch irgendwie einen neuen Job findet, bevor alles vorbei ist. Tolle Gewerkschaft, die ihre Mitglieder so in die Pfanne haut und weiß, daß die Rechnung nie aufgehen wird!

    • Wieder soll der Arbeitnehmer die Zeche für das vorsätzliche Versagen der Manager zahlen. Wie kann ein Mensch, da zu noch Gewerkschafter, seine Zustimmung zu so etwas geben. Sind die Mitarbeiter nur noch zum Ausbaden der Fehler da und zum Zahlen der vorsätzlich verursachten Manager-/Politikerfehler dar? Warum verlangt man nicht gleich jeder Mensch hat umsonst gegen Zahlung eines Gehaltes zu arbeiten und erhält einen Überlebensbeitrag vom Staat? Zu wohnen haben die Menschen gefälligst unter freien Himmel.

    • ... und gehts dem Unternehmen ganz schlecht, wird garnicht mehr gezahlt!

      Nicht die Beschäftigten in Deutschland haben Praktiker dorthin gebracht, wo es heute ist. Träume des Managements mit der Expansion nach Osteuropa "finanzieren" wieder einmal die Arbeitnehmer mit Hilfe der Gewerkschaft!

      Gewerkschaft hat noch nie Mathematik verstanden!
      2011: 3,2 Mrd Umsatz, Jahresüberschuss -555 Mio
      2012: 17 Mio Einsparungen durch Einkommensverzicht

      Feierstunde bei der Gewerkschaft zum Tarifabschluß:
      6,3 Prozent mehr für den öffentlichen Dienst
      Anmerkung: für 2 Jahre

      Tipp: jetzt schon mal auf Jobsuche gehen, denn ...
      Der frühe Vogel fängt den Wurm!

    • klar, die Mitarbeiter tragen mit variablen Löhnen / Gehältern das grundsätzliche Ergebnisrisiko, der Staat garantiert mit seinen Rettungsschirmen die Existenz und die Vorstände und Aktionäre, die so nachdrücklich nach dem Kapitalismus schreien, erfreuen sich an garantierten Vergütungen und Gewinnen
      wir freuen uns auf die neue Soziale Marktwirtschaft

    • Lösungsvorschag an "HotSix":
      Kein Problem! Alle Mitarbeiter werden Aktionäre des Unternehmens.

    • Löhne und Gehälter sollten grundsätzlich am Unternehmensgewinn gekoppelt sein. Geht es dem Unternehmen gut - wird mehr gezahlt, geht es dem Unternehmen schlecht - wird weniger gezahlt.

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