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Praktiker-Rettung Anleihegläubiger verhandeln noch nicht mit

Die Anleihegläubiger der Baumarktkette Praktiker stehen bei den Rettungsgesprächen abseits. Die Kür eines Kandidaten scheiterte an der mangelnden Wahlbeteiligung. Bei der nächsten Versammlung soll es keine Mindestbeteiligung geben.
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Krise: Praktiker ringt seit längerem um einen Rettungsdarlehen. Quelle: dpa

Krise: Praktiker ringt seit längerem um einen Rettungsdarlehen.

(Foto: dpa)

FrankfurtBei den Verhandlungen über die Rettung des Baumarktkonzerns Praktiker sitzen die Inhaber der Unternehmensanleihe vorerst nicht mit am Tisch. Bei einer brieflichen Abstimmung über die Wahl eines gemeinsamen Vertreters scheiterten beide konkurrierenden Kandidaten mangels Beteiligung, wie das Unternehmen am Montag auf seiner Internetseite mitteilte. Statt des erforderlichen Quorums von 50 Prozent hätten sich nur Vertreter von 10,5 Prozent der Anleihesumme von insgesamt 250 Millionen Euro beteiligt.

Praktiker bereitet nach Angaben eines Sprechers nun auf Verlangen der Antragsteller eine Versammlung vor, bei der erneut abgestimmt werden kann - diesmal ohne Mindestbeteiligung.

Der Baumarktkonzern ringt seit längerem um einen Rettungsdarlehen und um Anschlussfinanzierungen für seine laufenden Bankkredite, um das Geschäft aufrecht zu erhalten und den verlustträchtigen Konzern wieder fit zu machen. Diese Gespräche stehen Verhandlungskreisen zufolge kurz vor einem Abschluss.

Anleihegläubiger des Konzerns wollten nicht weiter abseits stehen und zur Wahrung ihrer Interessen einen gemeinsamen Vertreter wählen. Zu Abstimmung standen der Frankfurter Rechtsanwalt Ingo Scholz und die Deutsche Gesellschaft zur Vertretung von Anleihegläubigern (DGVA) aus Köln.

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  • rtr
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