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Privatisierung Griechenland will wichtige Regionalhäfen verpachten

Im Rahmen der geplanten Privatisierungen will die griechische Regierung zehn regionale Häfen verpachten. Das betrifft auch wichtige Touristenstädte.
31.01.2020 - 10:35 Uhr Kommentieren
Griechenlands Regierungschef Kyriakos Mitsotakis spricht sich vehement für weitere Privatisierungen aus. Quelle: Imago
Hafen von Mykonos

Griechenlands Regierungschef Kyriakos Mitsotakis spricht sich vehement für weitere Privatisierungen aus.

(Foto: Imago)

Athen Griechenlands konservative Regierung treibt die Privatisierungen voran und will zehn wichtige Regionalhäfen verpachten. Darunter sind auch die Häfen der Jet-Set-Insel Mykonos und der Touristenstädte Heraklion auf Kreta und der Insel Korfu im Ionischen Meer. Wie das griechische Finanzministerium am Freitag mitteilte, sei der Privatisierungsfonds (TAIPED) damit beauftragt worden, das Verpachtungsverfahren in die Wege zu leiten.

Die Hafen-Verpachtung war bereits mehrfach angekündigt worden, sie war aber wegen der Parlamentswahlen im Juli 2019 vorübergehend auf Eis gelegt worden. Die Konservativen unter Regierungschef Kyriakos Mitsotakis hatten diese Wahlen gewonnen und den linken Regierungschef Alexis Tsipras abgelöst. Mitsotakis spricht sich vehement für weitere Privatisierungen aus.

Athen hat bereits erfolgreich den wichtigsten Hafen des Landes Piräus an den chinesischen Transportriesen COSCO verpachtet. Auch der Hafen von Thessaloniki ist privatisiert worden. Neben den touristischen Häfen sollen auch kommerzielle Häfen verpachtet werden. Darunter der von Alexandroupoli im äußersten Nordosten des Landes.

Amerikanische Unternehmen planen dort den Bau eines Gasdepots. Der Hafen hat eine Bahnanbindung, die Griechenland mit Ost- und Mitteleuropa verbindet. Wichtig sind auch die Häfen von Elefsina rund 30 Kilometer westlich von Athen sowie Lavrion im Osten der griechischen Hauptstadt. Zudem sollen die westgriechischen Häfen von Patras und Igoumenitsa privatisiert werden.

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    Die Geschäfte sind dort lukrativ, da diese beiden Häfen als die Tore Griechenlands zum Westen gelten. Täglich gibt es Fährverbindungen mit Italiens Häfen Ancona, Brindisi, Bari und Venedig sowie Triest.

    Mehr: Die Athener Regierung erwartet 2020 Rekorderlöse beim Verkauf von staatseigenen Unternehmen. Etliche internationale Investoren zeigen reges Interesse.

    • dpa
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