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Privatisierung in Griechenland Österreich will griechische Bahn geschenkt

Im Gegenzug für weitere Hilfen fordern die Geldgeber die Privatisierung von griechischen Staatsbetrieben. Die Österreichische Bundesbahn hat Interesse an der griechischen Staatsbahn – will jedoch nichts für sie zahlen.
27.07.2015 - 11:13 Uhr Kommentieren
Die internationalen Geldgeber fordern von Griechenland die Privatisierung von Staatsbetrieben im Gegenzug für weitere Hilfen. Quelle: dpa
Eine Bahn in Athen

Die internationalen Geldgeber fordern von Griechenland die Privatisierung von Staatsbetrieben im Gegenzug für weitere Hilfen.

(Foto: dpa)

Wien Die Österreichische Bundesbahn (ÖBB) hat Interesse an einer Übernahme der griechischen Staatsbahn. Allerdings würde der Konzern dafür kein Geld bezahlen wollen, sagte ÖBB-Chef Christian Kern in einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Trend“.

„Wir werden da einen Blick drauf werfen. Nur: Ich kenne die griechische Bahn ganz gut. Ich habe mit Verwunderung die Werte gesehen, die man glaubt, erlösen zu können“, sagte Kern. „Sollten wir uns die griechische Bahn ernsthaft ansehen, würde ich völlig ausschließen, einen positiven Kaufpreis zu bezahlen“, sagte der Manager.

Die internationalen Geldgeber fordern von Griechenland die Privatisierung von Staatsbetrieben im Gegenzug für weitere Hilfen. Auch die österreichische Bahn steht in Staatsbesitz.

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