Probleme bei Uniklinik Konzerngewinn von Rhön-Klinikum bricht ein

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Neuer Vorstand soll an Strategie feilen

Wie es nach der geplatzten Übernahme durch Fresenius strategisch weitergehen soll, erklärte Rhön am Donnerstag nicht. Eine Telefonkonferenz mit Journalisten, zu der Rhön eingeladen hatte, sagte der Konzern kurzfristig ab. Rhön überprüfe kontinuierlich Prozesse und Strategie, hieß es lediglich. "Das langfristige Ziel eines bundesweiten Versorgungsangebotes steht unverändert im Fokus unserer Bemühungen", sagte der scheidende Vorstandschef Wolfgang Pföhler. Künftig soll Rhön von zwei Managern geführt werden, die als Vertraute von Firmen-Gründer und Großaktionär Eugen Münch gelten. Der langjährige Asklepios-Manager Martin Siebert soll im Januar die Nachfolge von Pföhler antreten. Siebert sitzt seit Oktober im Vorstand. Bereits seit Anfang November ist Finanzchef Jens-Peter Neumann im Amt. Der ehemalige Investmentbanker folgt Erik Hamann, der Rhön Ende September verlassen hat.


Unternehmenskreisen zufolge prüft die Konzernspitze, ob die Hürde von 90 Prozent Zustimmung der Aktionäre abgeschafft werden kann, die laut Rhön-Satzung für alle wichtigen Entscheidungen in der Gruppe nötig ist. Eine Entscheidung solle Ende dieses Jahres oder Anfang 2013 fallen. Kippt die 90-Prozent-Hürde in der Satzung, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Rhön-Klinikum von einem Konkurrenten übernommen wird oder mit ihm fusionieren kann.

  • rtr
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