Prognose korrigiert Preisverfall drückt Solarworld ins Minus

Der Konzern Solarworld verbucht einen Quartalsverlust und schraubt seine Prognose zurück - schuld sei der Preisverfall. Zum geplanten Jahresergebnis machte Konzernchef Frank Asbeck keine Angaben.
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Das Logo der Solarworld AG: Der Solarkonzern muss seine Prognose nach unten korrigieren. Quelle: ap

Das Logo der Solarworld AG: Der Solarkonzern muss seine Prognose nach unten korrigieren.

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DüsseldorfDer Preisverfall hat nun auch beim Solarkonzern Solarworld tiefe Spuren hinterlassen und für den ersten Quartalsverlust seit der Börsennotierung im TecDax im Jahr 2004 gesorgt. Ein weiteres Novum: Konzernchef Frank Asbeck kappte seine Umsatzprognose. Zwar habe der Konzern trotz der weltweit schwächeren Märkte seine Absatzmenge leicht steigern können, die 1,3 Milliarden Umsatz des Vorjahres würden aber voraussichtlich nicht erreicht, teilte Solarworld am Montag mit. Zum geplanten Jahresergebnis machte Asbeck keine Angaben.

Im dritten Quartal sank der Umsatz auf 237,8 (Vorjahr: 342,1) Millionen Euro, der operative Gewinn auf 20,6 (49,8) Millionen Euro. Netto schrieb Solarworld neun Millionen Euro Verlust nach einem Gewinn von 19,9 Millionen Euro Gewinn vor Jahresfrist. Als Grund nannte Asbeck Verluste in den USA, die sich nicht steuersenkend auswirkten.

  • rtr
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